Tokio Hotel, Ich und meine Storys...:

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ID-Card von Luisa Juuuhu ich bin ein Tom Typ!! I love Tom 4-ever!

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17. Kapitel

Ich stand fassungslos in der Tür. >Bill?< brachte ich mühevoll heraus. Erschrocken drehte sich Hermes um. Ich konnte es nich glauben: Hermes gab MEINEM Bill eine kleines Bäckchen! Ich wusste was da drinnen war! Bill drehte sich weg. >Ach…was machst du denn hier?< >Dass selbe könnte ich dich fragen!< schrie ich. Hermes schaute von Bill zu mir und wieder zurück. >Ihr kennt euch?< fragte er verdutzt. >Ja, das is meine Freundin!< antwortete Bill, als wäre es selbstverständlich. Was…was sollte das? >Ich weiß nicht, ob ich noch mit so jemanden wie dir zusammen sein will! Ich mein, was soll das?< fragte ich. Ich war total verzweifelt. >Und…Hermes…wieso…woher…?< mir wurde schlecht und mir stiegen Tränen in die Augen. Das konnte nich war sein! Bill trat einen Schritt zu mir. >Nico, ich…ich kann das erklären!< er wollte seine Hand auf meine Schulter legen, aber ich schlug sie weg. >Fass mich nich an!< Dann rannte ich. Ich rannte irgendwo hin in den Regen. Wie konnte mein Bill nur so was machen? Wie konnte er nur? Ich dachte, er wäre mein Freund! Wieso hatte er es mir nich einfach gesagt? Verdammte scheiße! Plötzlich rannte ich gegen einen Brustkorb und viel auf meinen Arsch. Ich schaute auf und versuchte mit meinen verheulten Augen irgendwas zu erkennen. >Alles klar?< fragte mich eine bekannte Stimme. >Tom?< fragte ich. Er bückte sich zu mir runter und sein Gesicht kam ganz nah an meins. >Nico, alles klar?< Noch mehr Tränen kamen mir hoch. Alle Blicke der Leute (es waren nich viele!) richteten sich auf mich. Tom bekam besonders viele böse Blicke ab. >Hey, nich weinen! Die denken, du heulst wegen mir! Hör auf, des is voll peinlich!< sagte Tom und stand wieder gerade. Aber ich heulte weiter. >Ich...< schluchzte ich. Tom schaute mich mitleidenswert an und nahm mich in Arm. >Beruhig dich! Komm, gehen wir da unter den überdachten Eingang von dem Geschäft da! Ich stand auf. Meine ganze Hose war nass- von der Pfütze in die ich gefallen war! Mir war so verdammt kalt, dass ich anfing, zu zittern. >Is dir kalt?< fragte Tom. Ich nickte. Auf einmal umarmte er mich. Ich zuckte ein bisschen zusammen, da ich das nicht erwartet hatte. Ich hatte mich gerade beruhigt, als Tom mich fragte, was denn jetzt passiert war und ich fing an, ihm die Geschichte schluchzend zu erzählen. >…und dann bin ich mit dir zusammengestoßen!< sagte ich. >Und was war das für ein Zeug< fragte mich Tom, der mich immer noch umarmte. Ich überlegte. >Ich glaub- Koks…< ich senkte meine Blick. Ich konnte es immer noch nich glauben! >Hm……das erklärt vieles!< Ich schaute Tom fragend an. >Und….was solle es erklären?< Tom schaute auf seine Füße. > Immer öfter seh ich ihn ins Bad gehen ohne dann irgendein typisches Geräusch zu hören, wie laufendes Wasser, Klospülung… und er trägt zur Zeit nur noch langärmlige Oberteile, was sonst kaum sein styl is, er benimmt sich komisch und hat auch erstaunlich oft Nasenbluten!< >Was?< hauchte ich ungläubig. Das passte nich zu Bill! >Wieso sollte er das machen? Hab ich irgendwas gemacht?< >Keine Ahnung!...Aber vielleicht…nein…egal…vergiss es!< >Nein sag!< Er atmete tief durch. >Vielleicht…also, hör zu, es sollte eigentlich ein Geheimnis bleiben, aber…is ja auch egal, also: Unsere Band hat einen Plattenvertrag bekommen und es is ja oft so, dass, wenn es einem zu viel wird, dass man dann so was macht! Schau mal, du kennst du Kurt Cobain?< Ich nickte. >Der Sänger von NIRVANA, der an irgendeiner Überdosis Drogen gestorben is…glaub ich.< >Ja genau…dem wurde es auch zu viel…< Ich dachte an Bill…und Hermes…wieso verkaufte er so was? Wieso war ER ein Dealer? Das passte genauso wenig, wie Bill und Koks! Verdammte Scheiße! Ich wollte irgendwas machen. Nur was? Bill helfen! Ja, dass wollte ich…nur wie?? >Ich hab eine Idee!< schoss es aus mir raus. Jetzt wusste ich, wie ich ihm helfen könnte! Ich stieß Tom weg und ging wild entschlossen in den Regen. >Wo willst du hin?< rief er mir nach. Aber ich antwortete nicht. Er rannte mir nach. >Was willst du jetzt machen, Nico? Willst du zu Bill gehen, oder was?< Ich stoppte. Tom schaute mich verwirrt an. >Ich hab eine Idee, hab ich doch schon gesagt!< >Ja, und was fü-< plötzlich stockte er und drängelte sich an mir vor bei. Ich schaute ihm nach und erschrak. >Bill, da bist du ja! Sag mal, spinnst du?< fauchte er Bill an, der gerade gekommen war. Aber der ignorierte ihn und ging auf mich zu. >Nico, das hast du jetzt falsch verstanden! Bitte hör mir zu!< >Nein! Ich will dir nich zu hören!< schrie ich ihn an. Erst jetzt sah ich, dass auch Hermes da war. >Du kleines Arschloch.< flüsterte ich. Die drei schauten mich verwundert an, dann ging ich auf Hermes zu und watschte ihm eine. >Wie kannst du nur…?Oh Gott…es…Entschuldigung…ich…< Hermes hatte wieder diesen süßen blick drauf. Verdammt! Ich konnte nicht böse sein. Nicht auf ihn! Und Bill… ja Bill war eine andere Sache! Bill hätte es mir sagen müsse. Hernes verkaufte das Zeug nur, Bill kaufte es und kokste es…ganz toll! >Nico…bitte lass uns reden!< >Ja, macht das und du, Hermes, lass uns auch mal reden! Bitte!< Tom zog Hermes mit sich. Ich schaute ihnen nach. Ich wollte nich mit Bill reden! >Also Nico…ich…ich weiß gar nich, wie ich das erklären soll…< Er schaute mir tief in die Augen. Seine Schokobraunen Augen…Wir schwiegen uns an, wie welche, die sich nich kannten. >Ja, also…was soll ich jetzt machen?< fragte ich und strengte mich an, dass es nich allzu verzweifelt klang. >Ja…was willst du denn hören?< >Ich will doch nur die Wahrheit wissen!< >Die Wahrheit!< äffte er mich nach. Ich schaute ihn nur fassungslos an. Das war genau das Falsche. Genau DAS hätte er nich sagen sollen! >Sorry, aber…ja die Wahrheit…was is schon die Wahrheit? Mensch Mädel…du verstehsts wohl nich!< >Nein, das tu ich auch nich! Wieso hast du’s mir nich gesagt?< meine Stimmt überschlug sich. >Weil es dich nichts angeht!< >Ach ja? Jetzt geht mich nich mal das Leben meines FREUNDES an? Kann ich dich überhaupt noch Freund nennen?< >Mach doch, was du willst! Mein Leben ist mein Leben und nich DEINS! Bring erst mal deins in Ordnung! Und wer hat gesagt, dass das mit uns was Ernstes is?< Dieser Satz traf mich mitten ins Herz. Ich hatte keine Ahnung, was ich hätte sagen oder machen sollte. Heulen konnte ich nich, ich weiß selbst nich, wieso! >Und…und was…was war das…gestern? Vorhin?!< >Gestern…war ich…hatte ich zu viel gekokst.< flüsterte er und schaute auf den Boden. Ich suchte seinen Blick, aber er wich mir immer aus. >Bill…ich…< hauchte ich. >Es tut mir Leid, Nico, es war echt schön mit dir…aber…irgendwie hab ich keinen Bock mehr auf dich und das musst du verstehen! Du nervst mich irgendwie!< Ich konnte nicht glauben, was ich gehört hatte. Fassungslos starrte ich Bill an. Mir stiegen Tränen in die Augen. Ich hatte keine Ahnung, was ich machen sollte, also stand ich da und starrte Bill immerzu an, er starrte genauso zurück. Ich betete, dass irgendwas…IRGENDWAS…diese Situation beenden könnte. Gott sei dank kamen Tom und Hermes zurück. Sie schauten uns verwundert an. >Was is denn mit euch los?< Keine Antwort. >Na ja, Nico, kommst du mit mir mit? Ich fahr dich nach Hause!< sagte Hermes und zog mich sanft weg. Endlich trennte sich auch der Blickkontakt von Bill und mir, da Tom sich dazwischen stellte.
Wenig später saß ich auf Hermes’ Lenker und wir fuhren wortlos durch den Regen die Langstraße nach Loitsche lang. >Sag mal, bist du sauer auf mich?< fragte er vorsichtig. Ich antwortete ihm nicht. Die Frage war überflüssig. Klar war ich sauer, aber irgendwie auch nicht, schließlich konnte er ja nichts dafür, dass Bill ihm das Zeug abkaufte! >Sag schon!< hakte er nach. Ich atmete tief durch. >Ich weiß nich!< >Wie kann man so was nich wissen?< Er lehnte sich ein Stück nach vorne, um über meine Schulter in mein Gesicht zu schauen. >Du heulst ja!< sagte er verdutzt. Ja, es stimmte, ich hatte geheult, meine Wimperntusche war verlaufen und ich sah sicher aus, wie ne Schlampe. >Hör mal…des tut mir so Leid!< >Ja…passt schon!< >Also, bist du jetzt sauer?< >Ich weiß es echt nich! Schließlich hat ja Bill das Zeug gekauft. Du hast es ihm nur gegeben und kannst eigentlich nichts dafür! Aber andererseits…wieso verkaufst du so was auch?< >Ich sag dir jetzt mal was…also…vielleicht hast du’s dir schon gedacht, dass ich auch kiffe, aber keine Koks, das find ich ätzend! Ich rauch eher Gras. Das Zeug leite ich nur weiter, um meine eigenen Sachen kaufen zu können. Was meinst du, wie teuer das is?< Ich überlegte. Schließlich wusste ich, wie viel das alles kostet, da ich ja selber mal abhängig war! >Teuer…< >Ja und viele verkaufen es dir zum dreifachen Wert oder so…und dann, dann brauchst du eben selbst Geld. Bill und ich sind nur heimliche Kifferkumpel sag ich jetzt mal. Niemand weiß eigentlich, dass wir das machen!< >Ganz toll…und wieso hast du angefangen?< >Ich weiß nich, ob ich darüber jetzt schon reden will…vielleicht wann anders! Erzähl mir lieber was aus deinem Leben!< >Ich glaub auch, dass es dafür noch zu früh is! Des weiß niemand…glaub ich!< >Achso…< Er nickte leicht mit dem Kopf hin und her. Er sah lustig aus und gleichzeitig so süß. Ich lachte leise. Verwundert schaute er mich an. >Was is jetzt wieder so lustig?< >Egal…< >Ne sag!< >Du sahst nur grad so süß aus!< Er wurde leicht rot. >Sah ich das?< fragte er verlegen. Ich nickte. >Du bist echt einmalig!< flüsterte er mir ins Ohr. Ich schaute ihn verwundert an. Wie sollte ich denn das verstehen? >Is das jetz positiv?< Er lachte. >Hey, lach mich nich aus!< >Tu…*lach*…tu ich nich *kicher*< >Und wieso lachste dann?< >Natürlich is des was positives!< >Also hast du mich doch ausgelacht!< >Nein…ja…sorry! Aber ich fand’s soooo niedlich!< >Aha!< Niedlich…meinetwegen, wenn er es niedlich fand…!^^. Ich schaute wieder auf die Straße. >Ah, stopp! Wir sind schon an meinem Haus vorbei gefahren! Ich hab’s voll übersehn! Sorry!!< sagte ich und strampelte ein bisschen aufgeregt mit meinen Beinen. >Kein Problem!< Hermes drehte um, wobei es uns fast hingehauen hätte, da es durch mein gewackelt so wackelte. Ich schrie vor Schreck auf und er fing an sich tot zu lachen! >Was is jetzt schon wieder so lustig? Ich hab mich erschreckt!< >Ich finds nur erstaunlich,…hahaha…dass du in…in jeder blödesten Situation süß bist!!< >Ah ja, wenn du meinst!< >Mein ich!< Ich verdrehte die Augen. >Ich bin aber nich ’süß’!< flüsterte ich und schaute auf den Boden. Ich dachte an Bill…wieso kann er nich wie Hermes sein? So lieb! ’…irgendwie hab ich keinen Bock mehr auf dich und das musst du verstehen!...’ hatte er gesagt. Hatte er keine Ahnung, wie ICH mich da fühle? –Scheiße! Null Verantwortungsgefühl hatte Bill! Null!! Aber welcher Junge hat das schon? Auf jeden Fall standen Hermes und ich jetzt vor meinem Haus. >Wow...was is denn DAS?< Er starrte mein Haus an, als ob es…ein Ufo wäre. War es aber nich! >Das is mein Zuhause!< antwortete ich ihm. Er schaute mich fassungslos an. >Und ich dachte, Bonzen wären alle hässlich!< flüsterte er vor sich hin. >Ähhh…Bonze?< fragte ich. In dem Moment ging die Tür auf und Jess stand dahinter. >Hey Nico, mein Schatz. Oh Gott, wie siehst du denn aus? Du bist ja ganz verschmiert und total nass!< Ihr Blick fiel auf Hermes. >Hat dieser Typ dir was getan? Is dass dieser Bill? Wenn ja dann-< >Jess! Es IS nich Bill!< >Oh…< sagte Hermes, ging ein großen Schritt auf Jess zu und streckte die Hand aus. >Ich bin Hermes!< Jess schüttelte seine Hand. >Ich bin Jess…Hermes, so den Namen hab ich noch nie gehört! Schön.< Sie musterte ihn von unten nach oben. >Und was ist mit diesem Bill?< Ich stockte. >Jaaaaa…aaaaaalso…nix! Hermes?< Ich drehte mich zu ihm um. >Willst du bei mir mit zu Abend essen?< Er schaute fragend zu Jess. >Wenn ich darf…?< >Ja, aber sicher! Wenn du willst, kannst du gleich übernachten!< Jess wirbelte mit den Armen hin und her. >Jess, dass sieht peinlich aus!< flüsterte ich ihr zu. Sofort hörte sie auf und schaute mich an. >Wollt ihr nich mal reinkommen? Ihr steht da so, wie zwei gegossene Pudel!< sie lachte. Hermes schaute mich an und ich ihn und dann fingen auch wir an zu lachen. Wir sahen echt komisch aus. Seine wunderschönen, braunen Locken klebten, genau wie seine Hose und sein T-Shirt, an seinem Gesicht. Aber wahrscheinlich sah ich auch nich besser aus!
Drinnen gab uns Jess gleich tausend Decken und machte sich große Sorgen, dass wir ja krank werden könnten und beschloss, spontan einfach mal Spagetti mit Bolognese zu machen. Hermes und ich verkrochen uns in mein Zimmer. >Schön hast du’s hier! Mein Zimmer is nich so schön!< >Na ja< sagte ich und setzte mich auf mein Bett und Hermes setzte sich neben mich. Es war schön, ihn so nah bei sich zu haben. Irgendwie tat mir das gut. Ich schaute ihn an. Auch er schaute mich mit seinen glänzenden Augen an. Dann kamen sich unsere Gesichter immer näher…

18. Kapitel

>Nicooooo! Essssssseeeeeeeeeeeeeeen!< rief Jess von unten und Hermes und ich schreckte auseinander. Ich wurde rot. Fast hätten wir uns geküsst. Fast!! >Ähm…gehen wir runter?< >Klar, mein Engelchen!< sagte er, wischte mir eine meiner nassen Haare aus dem Gesicht und ging runter. Ich schaute ihm nach. >Beeil dich, sonst ess’ ich alles ohne dich!< Ich stand blitzartig auf und rannte ihm hinterher. >Hättest du wohl gerne!< rief ich und überholte ihn. >Hey!< sagte er überrascht und rannte mir hinterher, die Treppe runter. Schließlich standen wir beide gleichzeitig in der Küche und setzten uns an den Theke, auf der schon die Teller mit Spagetti standen. >Das riecht ja gut!< sagte Hermes. >Ja!< stimmte ich zu.
Als wir fertig waren gingen wir wieder hoch. >Sag mal, willst du hier übernachten?< fragte ich ihn unsicher. Er nickte. >Ja, wenn du es willst! Ich mach alles was du willst!< Ich merkte, wie ich rot wurde. >Musst du dann nich bei dir zu Hause anrufen?< wollte ich vom Thema ablenken. >Nö, meiner Mum is es scheiß egal wo ich bin und mein Vater weiß wahrscheinlich nich mal, wie ich heiß!< Ich schaute ihn traurig an. >Was soll denn dass heißen?< >Mein Vater is vor meiner Geburt abgehauen! Aber was soll's? Wenn des so einer is, dann will ich ihn gar nich erst kennen lernen! Und meine Mutter…pah! Die interessiert sich nur für ihre dummen Freundinnen und Pelzmäntel.< >Ihhhh!< machte ich. Ich hasste Pelzmäntel, die sollten verboten werden! >Ja, dass finde ich auch! Aber was soll's! Ich hätte lieber so ne Mutter wie du! Sagst du immer Jess zu ihr?< Ich zuckte zusammen. Was sollte ich jetzt sagen! ’Jess is nur meine Tante, meine Eltern sind bei einem Unfall gestorben und deshalb musste ich zum Psychologen!?’ Wie klingt das denn? >Ähm…ich…sie is nich meine Mutter!< sagte ich. Waaas? Dass wollte ich eigentlich nich sagen! Verdammt! Er schaute mich total verwirrt an. >Was? Und was dann?< >Ich…äh...sie is…weißt du…sie is meine Tante…aber…ähm...< Ich versuchte, irgendwie abzulenken und schaute „zufällig“ auf meine Uhr. >Oh, schon 20.20? Ich wollte heute eigentlich was im Fernsehen anschauen!< Ich stand auf und wollte zu meinem Fernseher gehen, doch Hermes hielt mich am Arm fest, so dass ich nich weitergehen konnte. >Wie meinst du das…sie is deine Tante?< Scheiße. Ich wusste nich, was ich sagen sollte. >Ich…ich…< stotterte ich und vergrub mein Gesicht in meinen Händen, da ich ihn nich anschauen konnte! Wenn ich in seine wunderschönen Augen sah, wurde mir ganz mulmig und ich könnte ihn nich anlügen, oder einfach nichts sagen. Er stand auf und nahm mich in Arm. Ich spürte einer seiner warmen Hände auf meinem Rücken, die andere hielt meinen Kopf. Er war viel größer als ich und mein Kopf reichte grad so bis zu seiner Brust. Ich fühlte mich wie ein Kleinkind, das hingefallen war und jetzt ganz behutsam getröstet wurde. Ich fühle mich so wohl in seinen Armen. >Du musst es mir nich sagen, wenn du nich willst!< flüsterte er. Ich musste an Bill denken. Ich weiß auch nich wieso…wahrscheinlich, weil er mich ja auch mal so in seine Arme genommen hatte. Ich vermisste ihn so. Mir stiegen Tränen in die Augen. Warum musste ich immer heulen? Ich hasste es. Aber Bill…ich konnte meinen Gedanken nich mehr fertig denken, da Hermes sich zu mir runter beugte und meine Hände wegzog. Komischer Weiße ließ ich es einfach machen. Normalerweise hasste ich es, wenn mich jemand so mit verheulten Augen sah! Aber jetzt machte es mir gar nichts! Ich schaute ihn verzweifelt an. Was war nur los mit mir? Er- oder viel mehr seine Augen- wirkten so beruhigt, so…so…lieb und ich weiß auch nich. >Erstaunlich!< sagte er plötzlich. Ich verstand nich so genau, was er da sagte. >Was…?< fragte ich mit weinerlicher Stimme. Er stellte sich wieder gerade. >Wenn du weinst, siehst du noch viel mehr aus, wie ein Engel!< >Engel?< >Ja, ein richtig hübsches, süßes Engel!< sagte er, als wäre es selbstverständlich, dass ich aussah, wie ein…ENGEL! >Ja, du siehst aus, wie ein weinender Engel! So sehen nich viele aus!< Irgendwas musste ich doch jetzt auch sagen. >Und du siehst aus…wie…wie…< Ja, wie sah er denn aus? Toll, was hab ich mir da wieder eingebrockt. Er schaute mich erwartungsvoll an. >Ja?< >Wie…< -plötzlich hatte ich einen Geistesblitz. >wie der schönste Bote eines Engels.< super Idee. Eigentlich wollte ich sagen ’Wie der schönste Bote der Götter’! Es heißt doch HERMES DER GÖTTERBOTE!! Wieso Bote eines Engels? Er grinste. >Wie meinst du das? Wenn ich der Bote eines Engels bin, darf ich dann der Bote meines Lieblinsengels sein?< Was? Was laberte er da? >Ja, wenn du willst!< Wir sahen uns eine Weile schweigend an. >Willst du nich wissen, wer mein Lieblingsengel is?< Nein, eigentlich wollte ich das nich wissen, aber ich tat ihm die Freude. >Ja, wer?< Er kam mit seinem Gesicht wieder ganz nah an meins. >Du!...Du bist mein Allerliebstes Lieblingsengel!< Ich schreckte ein Stück zurück. Was sollte ich jetzt sagen. ’Du meiner Auch’? >Danke…< DANKE??? Wieso denn Danke?? Was laberte ich da eigentlich? Er zog eine Augenbraue hoch. >Wieso danke?< Ja das wusste ich auch nich genau. Ich schaute links neben mich auf den Bode, Hauptsache nich in seine Augen. Dann würde mir erstrecht nichts einfallen! >Äh…ich…mir…mir is grad…nichts anders eingefallen! Sorry!< Ah…!! Wieso entschuldigte ich mich jetzt auch noch? Was is bloß los mit mir? Sonst war ich doch auch nicht so! Verdammt! Hermes lachte. >Du bist so süß!< Was war da dran jetzt süß? >Wieso süß?< Er hörte sofort auf. >Du bist immer süß!< es klang schon fast vorwurfsvoll. Jetzt fing er richtig an zu lachen. Wahrscheinlich weil ich ein so dummes Gesicht machte! Peinlich peinlich! Ich wurde leicht rot. Als er das sah, gab er mir ein Küsschen auf die Backe. >Lach mich bitte nich aus!< >Wieso? Ich hab dich doch nich ausgelacht!< >Ja und was dann?< >Ich find dich so süß! Des is krass!< Na toll, dem fällt auch nichts mehr ein außer ’du bist süß!’ Aber trotzdem…immerhin mal etwas^^. Plötzlich hörte er auf zu lachen, stand auf und ging auf meinen Schrank zu. Dem Schrank in dem meine Geheimkiste stand. Und er griff genau nach ihr. >Hey! Was soll das?< Er drehte sich nich um. >Was is das?< >Lass das! Da sind meine privaten Sachen drinnen!< Ich stand auf und wollte ihm die Schachtel entreißen, doch er hielt sie fest. >Wenn da was drinnen is, was ich nich sehen darf, dann…< >Was dann? Es geht dich nichts an!< In dem Moment lies er die Kiste los und sie fiel auf den Boden. Dabei fiel meine „Vergangenheit“ raus und lag verstreut im Zimmer. Hermes bückte sich, um es wieder aufzuheben >Sorry, wollt ich nich!<. Ich konnte mich vor Schreck erst gar nich bewegen- meine Drogen und so! Scheiße! >Ne, lass mal! Ich mach schon!< sagte ich hektisch und wollte ihn wegdrücken, doch in dem Moment entdeckte er eine meiner Drogen. Er hob sie auf und schaute sie genauer an. >Und was is das?< Wieder fing ich an zu heulen. Ich hatte so Angst, was er jetzt denken könnte. Ich wollte nich, dass er es weiß! >Ich…ich…< stotterte ich rum und dann sackte ich zusammen. >Ich wollte das echt nich!< sagte ich…oder besser: versuchte ich zu sagen! Er legte sie in die Kiste und legte seinen Arm um mich. >Hey! Is doch nich so schlimm!< versuchte er mich zu trösten. >Nich so schlimm??< >Hör mal, solange du’s jetzt nich mehr machst! Oder…machst du’s noch?< Ich schüttelte leicht meinen Kopf. >Also schau! Was gibt’s jetzt da zum weinen!< >Ich wollte nich, dass…< weiter kam ich nich, denn als ich aufschaute, küsste er mich. Erst ganz vorsichtig und dann immer leidenschaftlicher. Und ich blöde Kuh erwiderte seinen Kuss auch noch! Ich liebte doch Bill! Dann legte er seine Hand auf meinen Rücken und er legte mich ganz sanft auf meinen Boden. Bill- dachte ich. –Ich liebe doch Bill! Was machte ich da eigentlich? Wieso stieß ich ihn nich weg! Er lag neben mir auf dem Boden und wir küssten uns immer noch, bis plötzlich die Tür aufgerissen wurde…



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