Tokio Hotel, Ich und meine Storys...:

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ID-Card von Luisa Juuuhu ich bin ein Tom Typ!! I love Tom 4-ever!

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11. Kapitel

Inzwischen waren 4 Wochen vergangen. Ich hatte mich daran gewöhn, nichts mehr mit Bill, Tom, Georg, Gustav oder Andi zumachen. Dafür hatte ich andere Freunde gefunden. Obwohl man das nich Freunde nennen konnte! Es waren Tussen, ganz gewöhnlich Tussen. Immer wieder sagte sie mir, dass ich nichts mit Bill und Co machen soll bzw. darf! Anscheinend waren das ziemliche Außenseiter! Ich hatte ihnen auch nich erzählt, dass ich mit Bill zusammen war und dass ich überhaupt mal was mit denen gemacht hatte! Aber sie hatten mich auch nich gefragt. Aber wer is denn überhaupt sie? Also: Die so genannte Anführerin hieß Kessy, ihre beiden „Untertanen“ hießen Laila und Jenny. Außerdem hatte ich wieder einen Freund, Max hieß er und er war soo lieb zu mir! Er nahm mich immer in seine Arme, wenn es mir scheiße ging, er war nicht egoistisch und hatte immer gefragt, ob das so in Ordnung für mich wäre und so. Nein- genau das tat er nich! Er war der größte Egoist den ich kannte, er fragte nie nach, wies mir ging und er wollte immer nur das eine! Und warum war ich dann mit ihm zusammen? Ich weiß es selber nich! Wahrscheinlich hatten mich seine dunkelblauen Augen und sein süßes Lächeln verzaubert. Und er hatte einen super tollen Körper und eine Frisur wie Ashton Kutscher. Aber unter der schönen Fassade war er nur wie Jeder andere. Aber Liebe macht ja bekanntlich blind…!

Es war wieder so weit gewesen und Kessy hatte mich angerufen und gesagt, dass ich heute was mit ihnen machen soll. Also blieb mir nichts anderes übrig und ich ging mit ihnen zur Eisdiele in Magdeburg, wo Kessy und Laila wohnten. Jenny wohnte, genau ich in Loitsche. Es war ein ganz normaler Tag und die drei, oder vor allem Kessy, lästerten die ganze Zeit. Ich hörte ihnen nich zu und hoffte nur die ganze Zeit, dass Bill und Tom, oder die anderen nich kommen. Das taten sie Gott sei dank auch nich. Irgendwie überstand ich den Nachmittag und ging erleichtert nach Hause. Es war, wie fast jeden Tag, Jess und Chris waren nich da und sie würden auch erst wieder spät abends kommen. Langsam stellte ich mein Fahrrad weg und schlenderte zur Tür, kramte in meiner Hosentasche und merkte, dass kein Schlüssel drin war. Aber wir hatte ja einen im Briefkasten. Also ging ich zum Briefkasten um den Schlüssel rauszuholen. Aber als ich das dumme Teil in die Tür stecken wollte und aufsperren wollte, ging es nich, irgendwie klemmt er.

~>Aus Bills Sicht<~
(Kurz davor, bei ihm zu Hause)
>Also, bis gleich< sagte ich und legte auf, dann setzte ich mich neben Tom auf der Couch. >gehen wir jetzt zu Andi?< >Jo!< stimmte Tom zu.
Kurz darauf waren wir auch schon draußen. Es regnete ein bisschen, deshalb zog ich mir die Kapuze von meinem Pulli über und ging los. Tom lief neben mir her. Inzwischen konnte ich schon wieder ohne Krücken laufen. Endlich standen wir vor Andis Haus. Auf einmal wurde Tom ganz weiß. >Was is denn los?< fragte ich. >Schau mal!< er zeigte auf das gegenüber liegende Haus- Nicos Haus. Ich erschrak, als ich sah, dass sie vor der Tür stand. Aus einmal ging die Tür von Andis Haus auf. Ich merkte nich, dass Tom rein ging, da ich nur auf Nico starrte. >Hey, Bill, kommst du?< fragte Andi mich. Aber ich hörte ihn nich. >Hey, Bill?< fragte er etwas lauter. Wieder überhörte ich ihn. >Bihill!< rief er laut genug, das Nico es hören konnte. Sie drehte sich um und schaute mir direkt in die Augen. Der Moment schien ewig zudauern. Jetzt bemerkte auch Andi, warum ich nich reagierte und zog mich an meinem Arm rein. Das Letzte, was ich von ihr sehen konnte, war, dass sie ins Haus ging. >Alles in Ordnung?< fragte Andi. Ich nickte. Aber mein Herz raste. Ich hatte nich erwartet, dass ich sie treffen würde. Jede Nacht hatte ich mir Sätze überlegt, die ich in dem Moment sagen könnte, wie Nico, es tut mir Leid! oder Ich wollte nich mit dir Schluss machen! Ich lieb dich noch, bitte komm zurück! Aber zugegeben, alle waren scheiße und außerdem war es viel zu spät, um sie jetzt noch anzuflehen, zurück zukommen!
Andi, Tom und ich gingen ins Wohnzimmer, wo auch Georg und Gustav saßen. Nachdem wir sie begrüßt hatte, redete Gustav gleich wieder von diesem Mädchen, das er neulich getroffen hatte, und wie toll sie doch sei. Plötzlich klingelte ein Telefon. Andi stand auf. >Das is das Telefon von meiner Mum, sie is grad nich da! Ich komm gleich wieder! Andi verschwand.

~>Aus Andis Sicht<~
Ich rannte ins Arbeitszimmer meiner Mutter. Und wollte gerade ans Telefon gehen, als der Anrufbeantworter anging. Ich beschloss, erstmal zu hören, wer dran war. >Ähm, Hallo, hier ist Nicole Maier! Ich wollte nur sagen, dass ich morgen nich kommen kann! Vielleicht können sie mich ja noch mal anrufen, wegen einem neuen Termin! Danke…Dann legte sie auf. Nico hieß doch Nicole Maier! Ich rannte ins Wohnzimmer. >Bill? Heißt Nico richtig Nicole Maier?< fragte ich aufgebracht. >Ja, wieso?< >Krass!< sagte ich und rannte zurück ins Arbeitszimmer meiner Mutter. Hier irgendwo mussten ihre Unterlagen liegen. Ich wusste, dass ich das nich machen darf, aber das war ein Notfall. Wieso musste Nico zu meiner Mutter? (An dieser Stelle will ich sagen, für alle die es nicht verstehen, dass Andi Petra Schulz’ Sohn ist) Endlich hatte ich sie gefunden, die Unterlage, auf der groß Nicole Maier stand und ging langsam zurück ins Wohnzimmer. >Was hast du denn da?< Tom zeigte auf den gelben Umschlag in meiner Hand. >Unterlagen.< >Von einem der Gestörten deiner Mutter?< fragte Bill. >Wenn du wüsstest, von wem die sind, würdest du es sofort bereuen, dass gesagt zu haben!< Die vier schauten mich total verdutzt an. Stolz legte ich den Umschlag direkt vor die Nase von Bill, Tom, Georg und Gustav auf den Couchtisch. Sie starrten auf den Namen. Georg fasste sich als erster wieder >Schnell, mach auf!< >Nein! Ich will das nich wissen!< sagte Bill und verschränkte die Arme. >Ach komm, so ein schneller Blick…< >Es geht uns nichts an!< >Du musst ja nich zuhören!< meinte Tom und nahm den gelben Umschlag, doch ich riss ihn ihm aus der Hand. >Ich will zuerst lesen!< >Dann lies doch gleich laut vor!< schlug Gustav vor. Ich machte den Umschlag auf und zog ein paar Papiere raus. >Also…< fing ich an. >1. Treffen…aber das is alles nur so in Stichpunkten!< >Dann les die Stichpunkte vor!< drängelte Tom.
>1. Treffen: Eltern
1. Vater nahm Drogen und war Trinker
2. schlug Mutter (und manchmal auch Nicole), während Nicole im Bett war (beobachtete alles)
3. 7. Geburtstag, Ausflug in Zoo
4. Eltern hatte die ganze Zeit gestritten
5. Rückfahrt, Eltern streiten wieder, dunkel, Vater stand unter Drogen
6. Vater fährt Auto vor ihm drauf, ist sofort tot
7. Mutter schreit immer wieder Nicoles Namen und verstummt plötzlich (Trauma)
8. Onkel und Tante nehmen sie auf
9. fühlte sich immer alleine und versucht es mit harten Drogen, bis sie Freund trifft, der sie aber wieder verletzt
…Bill meinst du, dass sie dich damit gemeint hatte?< fragte ich Bill, der nur mit den Schultern zuckte. Ich las weiter >Aber das mit den Drogen…ich mein…was geht? Die Arme! Anscheinend hatte sie bis jetzt nur ein scheiß Leben!< >Weiter!< sagte Gustav ungeduldig. >Die nächsten Treffen sind nur über ihren Onkel und ihre Tante… Nein, stopp, da is was über Bill!< Bill spitzte die Ohren. >Was? Sie hat was über mich gesagt? Steht da mein Name?< >Nö…aber du bist des sicher!< >Les vor!< sagte Tom. >Nein! Ich will das nich hören!< sagte Bill und wollte aufstehen, aber ich hielt ihn an seinem Arm fest. >Da steht nur gutes über dich!< Bill setzte dich wieder hin, war allerdings immer noch ziemlich angespannt.
>4. Treffen: Freunde
1. Beschützte sie vor betrunkenen Typ und wird in eine Prügelei verwickelt
2. Wird verletzt und kommt kurz ins Krankenhaus
3. Nicole besucht ihn (kommt am nächstem Tag raus)
4. Begleitet sie nach Hause und küsst sie
5. Er nimmt sie mit in Proberaum und sing ihr ein Lieb vor, dass er für sie geschrieben hatte
6. Nimmt sie mit zu Jungsabend
7. Betrinkt sich
8. Bespuckt sie mit Wasser und schlägt sie
9. Trennt sich von ihr und bricht Kontakt ab
10. Lernt neunen Typen kennen, und sind kurz darauf zusammen,…<
>Sie hat einen neuen Freund?< unterbrach mich Bill entsetzt. >Aber warte, es geht ja noch weiter! Das Beste kommt ja immer zum Schluss!...Wo war ich…ach da:… obwohl sie ihn nicht liebt, sondern noch ihren vorherigen Freund! Schau Bill, sie steht noch auf dich!< freute ich mich für ihn, aber Bill war nur verwirrt >Verarsch mich nich! Das steht da nich! Das hat sie sicher nie gesagt!< >Doch des steht da!< ich tippt auf das Blatt, dass er mir kurz darauf entriss. Während er es las, wurden seine Augen immer größer und funkelten immer mehr. Dann legte er es wieder zurück auf den Tisch >Is ja schon irgendwie krass!< sagte Tom nach einer Weile. >Wieso?< fragte Georg. Auch ich verstand nich ganz, was er damit meinte. >Also, ihr wisst ja nich alles!< Tom lehnte sich vor und tat wie ein Besserwisser, wie immer halt^^. >Und was willst du uns damit sagen?< fragte Gustav. Tom lächelte. >Also…vielleicht sollte Bill es euch sagen!< Alle Blicke fielen auf Bill, der rot anlief >Ich…ich…< stotterte er. >Stehst du noch auf sie?< fragte ich etwas ungläubig, weil warum hatte er sonst Schluss gemacht? Bill atmete tief durch. >Nein!< >Aber…< fing Tom an, aber Bill redete weiter. >Es ist mehr als „nur auf sie stehen, aber irgendwie auch weniger! Versteht ihr? Ich mein, ich weiß es selber nich so genau, also…keine Ahnung, was an der so toll ist! Weil…ich bekomm sie ja sowieso nie mehr! Aber ich kann sie auch nich vergessen! Und…ich weiß echt nich, was…< Georg unterbrach Bill mit einem lauten Lachen. >Fuck! Bill hat’s erwischt!< Gustav und Tom lachten mit, ich auch. Bill schaute traurig zu uns rüber. >Ich find dass gar nich lustig!< Er stand auf. >Man, Brüderchen, beruhig dich mal! Ich mein, HEY, sie is nur ein Mädchen!< sagte Tom kichernd. >Nur ein Mädchen< äffte Bill Tom nach. Nachdem wir immer noch spöttisch lachend auf der Couch lagen, ballten sich Bills Hände zu einer Faust. >Man! Ich lieb sie! Und ihr hab nichts Besseres zutun, als euch über mich lustig zumachen?!< schrie er und rannte aus dem Zimmer, gleich darauf hörte man die Haustür zufallen. Tom rappelte sich auf und rannte Bill nach.

~>Aus Toms Sicht<~
Bill hatte ein bisschen Vorsprung und ich konnte ihn nicht einholen, obwohl ich ja eigentlich der sportlichere von uns Beiden bin! Hähä! Als ich zu Hause angekommen war, kramte ich den Schlüssel aus meiner Tasche und sperrte auf. Ich eilte rein und wollte gerade hoch in Bills Zimmer rennen, als ich merkte, dass meine Mum und Jörg am Tisch saßen und aßen. (*grins* dass reimt sich!) Auf jeden Fall schauten sie mich etwas verdutzt an. Ich wurde rot. >Is Bill da?< >Ja, er is grad heulend rein gerann und ohne uns zu bemerke hoch gerannt!< sagte Jörg. Ich nickte. >Danke!< sagte ich, während ich die Treppe hoch rannte. Es war selten, dass Bill heulte! Es musste echt etwas ernstes sein! Ich wollte Bills Tür öffnen, aber die war verschlossen! >Bill!< rief ich und klopfte gegen die Tür. Keine Antwort. Ich lehnte mich gegen die Tür. >Bill! Komm, des war doch nich ernst!< >Fick dich!< rief Bill mit weinerlichem Ton. Immerhin doch mal etwas! Ich grinste und atmete durch, dass ich nich wieder anfing, zulachen. >Hey! Komm! Bitte mach auf! Ich will dir doch nur helfen!< Kurz darauf hörte ich, wie dass Schloss aufgesperrt wurde, wartete noch kurz und ging dann rein. In Bills Zimmer war es dunkel, da er den Rollladen runtergelassen hatte, als ob er nich wollte, dass von draußen jemand reinguckt. Seine Schreibtischlampe brachte etwas, wenn auch nich viel, Licht in den Raum. Auf dem Bode lagen haufenweiße Zettel, Klamotte und anderes Zeug. Er hatte wohl seine ganzen Schubladen durchwühlt. Irgendwas musste er gesucht haben. Bill saß mit angewinkelten Beinen auf seinem Bett. Ich setzte mich neben ihn und wusste nich, was ich sagen sollte. (So Sprüche wie komm, dass wird schon wieder oder es gibt noch andere hübsche Mädels brachten bei ihm genauso wenig was, wie bei mir!) >Also…ich…< fing ich an. Aber ich wusste nicht weiter. Erst jetzt bemerkte ich, dass Bill gar nich auf mich achtete, sonder auf irgendwas auf seinen Knien schaute… Ich erkannte erst nicht, was es war. Auch als ich mich anstrengte- Bills Haare waren im Weg! Bills Gesicht war dunkel, er hatte keinen Ausdruck mehr in seinen Augen. Wie gebannt schaute er auf das, was auf seinen Knien lag. >Mann, du bist verliebt, oder?< Bill nickte leicht. >Toll…des erstmal, dass es dich so erwischt hat und dann genau in die, die du nie mehr erreichen wirst!< Bill schwieg. >Aber weißt du, was mich wundert?< Ich schüttelte den Kopf >Nö, was denn?< Er hob den Kopf und schaute an die Decke. Ich folgte seinem Blick, konnte jedoch nichts erkennen. >Also…als Andi vorgelesen hatte, dass sie nich ihren Freund, sondern mich liebt, da…da hab ich so sau angefangen, zu zittern…< Dass hatte ich vergessen… Vielleicht war sie doch nich unerreichbar für ihn! Er lehnte sich zurück, sein Blick war immer noch auf seine Beine gerichtet. Jetzt konnte ich auch so halb erkennen, was es war- ein Foto in einem Bilderahmen, zu dem es leider zu dunkel war, um zu erkennen, war drauf gewesen war, und ein zusammengefaltetes Papier. Schnell schnappte ich sie mir und rannte aus dem Zimmer. Sobald Bill reagieren konnte, stand er auf und lief mir kichernd hinterher. Für einen Moment war alles, wie früher. Rechtzeitig erreichte ich das Bad und sperrte mich ein. Bill donnerte gegen die Tür. >Mach auf! Das geht dich nichts an!< schrie er. Ich lehnte mich gegen die Tür, die immer noch Opfer von Bills Wutanfall war und faltete den Zettel auseinander. Dann las laut vor:
Keiner mehr da/ der ich wirklich kennt/ meine Welt bricht grad zusammen/ und es läuft n Happy End/ um dich weinen soll ich nich/ ich weiß unsterblich sind wir nich/ aber du hast mal gesagt
Refrain:
Wenn nichts mehr geht werd ich ein Engel sein/ für dich allein/ und dir in jeder dunklen Nacht erscheinen/ und dann fliegen wir weit weg von hier/ wir werden uns nie mehr verlieren/ …hey Bill, dass is sau gut! Hast du schon eine Melodie dafür. Keine Antwort. Dann holte ich grinsend das Foto unter dem Zettel hervor. Ich kicherte. >Tom! Du…du verstehst dass jetzt sicher falsch! Ich…< >Ach sei doch still!< lachte ich. Ich schaute mir das Foto an. Darauf war Nico, ganz deutlich, und Bill hatte es in einen Herzchenrahmen getan, wie süß. Auf dem Bild waren sie und er. Bill lag da hatte Kopfhörer auf den Ohren und Nicos Kopf lag auf seinem Bauch. Ihre Augen waren geschlossen, und sich lächelte richtig niedlich. Als ich sie mir genauer anschaute, sah ich eine Träne auf ihrer Wange. Was hatte das nur zu bedeuten? Leidestränen konnten es ja nun wirklich nich sein, sonst würde sie nich lächeln! Aber…was dann? Inzwischen hatte Bill aufgehört, die Badtür zu demolieren. >Süß, nich?< fragte er leise. >Ja! Aber…wieso…die Träne?< >Wenn du mich rein lässt, erzähl ich’s dir!< >Das is Erpressung!< >Ja! Na und? Komm, mach schon auf!< Ich drehte mich um und sperrte die Tür auf, die sofort aufflog. Bill riss mir die beiden Sachen aus der Hand >Danke!< >Also, jetzt sag aber auch, was es mit dem Bild auf sich hat!<

12. Kapitel

Bill wurde rot. >Sie hat es mir nich gesagt oder- zu mindest- nicht wirklich!< >Wie nich wirklich?< Will der mich verarschen? >Also, sie hat irgendwas Unverständliches gelabert! Ich hab nur „Das erste Mal…“ und „frei gefühlt“ verstanden! Erst hatte ich gedacht, dass sie das nich ernst gemeint hatte, aber heute, nachdem Andi des vorgelesen hatte, verstand ich, was sie meinte!< Pause. >Ah ja? Und was meinte sie?< fragte ich. Wieder Pause. >Also…ich glaub, dass dich das nichts angeht!< Mit diesen Worten rannte Bill aus dem Bad, zurück in sein Zimmer.
Schöne Scheiße!
Jetzt konnte ich den Song nich zu ende lesen und ich wusste auch nich, was es mit dem Bild auf sich hatte! Bill hatte mich reingelegt- wie schon so oft. Ich fand, dass eine kleine Rache Aktion nicht schaden könnte! Ich musste fett grinsen. Schnell rannte ich runter ins Wohnzimmer, holte sämtliche Kissen, die auf der Couch lagen (meine Mum hatte einen riesigen Tick für Kissen, die eigentlich nur alle stören! Wenn man(n) sich gemütlich auf die Couch hocken will, ruft sie immer „Pass bloß mit den Kissen auf! Nich das ihr bei euren Prügeleien wieder ein kaputt macht!“ Aber trotz ihrer Mahnungen, uns Hausarrest zugeben, wenn eins zerrissen wird, hatten mein kleiner Bruder und ich immer sehr viel Spaß bei Kissenschlachten. Und außerdem macht es Spaß, mal seine Wut an so einem verdammten Kissen auszulassen und sich vorzustellen, dass es der is, mit dem man(n) mal wieder Stress hat!), bemerkte, dass meine Mum und Jörg irgendwo hin gefahren waren, rannte in voller Montur wieder rauf und stürmte in Bills Zimmer. Der war erstmal total überrascht, als tausende (ein bisschen übertreiben) Kissen auf ihn hagelten. Sobald er sich aber wieder gefasst hatte, nah er zwei und schlug damit auf mich ein. Ich bekam vor lachen kaum noch Luft. Auch Bill lachte. Und so ging es erstmal weiter, bis wir lachend und total erschöpft in einem Haufen Federn lagen. >Dass gibt Ärger!< Bill war immer noch aus der Puste, genau wie ich. >Scheiß drauf! Dass war’s wert! Und…geht’s dir besser?< Bill überlegte. >Ja, vielleicht ein bisschen!< Ich schnappte mir ein noch heiles Kissen und schlug ihn damit. >Ein bisschen??< Bill fiel mit dem Kopf auf den Lichtschalter seiner Stehlampe und das Licht ging an. Und als ich Bill sah, fing ich abermals wieder an zu lachen. Verwundert schaute er mich an. >Was?< Ich brachte kein Wort raus. Aber schließlich brachte ich ein >Schau mal in den Spiegel!< raus. Und schon zog Bill einen kleinen Spiegel aus der Hosentasche. >Meine Haare! Mein Gesicht! Ich…ich…ahhhhhhhh (kreisch)…ich seh aus wie ne Bitch!!!< Ich kugelte mich am Boden vor lachen, während Bill ins Bad huschte und erst eine Stunde später wieder raus kam. Inzwischen hatte ich mich beruhig und drei Pizzas in den Ofen geschoben- oder zumindest versucht! (Die Jungs wollte gleich zu einer Probe kommen). Apropos Probe! Da könnten wir doch den Song von Bill einüben! Ich kicherte. Was Bill wohl dazu sagen würde, wenn ich den Song den Jungs zeige? Hehe! Schnell huschte ich sein Zimmer. Als ich an der Badtür vorbei ging, hörte ich ein Rauschen. Bill hatte sich wohl unter die Dusche gestellt! Also konnte er weder hören, noch sehen, dass ich in sein aller Heiligstes geh! Langsam öffnete ich die Tür. Iiiiiiiiieeeeeeeeeegg. Verdammt! Das quietschen der Tür kam mir unglaublich laut vor! Ich lauschte. Die Dusch war immer noch an. Also schlich ich in das dunkle Zimmer. Irgendwo unter dem Haufen Federn mussten das Foto und der Text liegen. Ich stürzte mich todesmutig (Tom scheint heute Spaß daran zuhaben, zu übertreiben) in die fluten aus Federn (schon wieder!) und wühlte, bis mich eine Feder an der Nase kitzelte und ich niesen musste. Dabei wurden ein Paar weggepustet und- TADAA- beide Sachen, die ich gesucht hatte, kamen zum Vorschein. Zufrieden hob ich sie auf und ging wieder runter. Ich stellte das Bild gut sichtbar auf den Esstisch und hörte, wie der Wecker des Ofens klingelte. Pfeifend holte ich die ersten drei Pizzas raus und schob gleich die nächsten drei nach. Dann stellte ich mich vor die Haustür und um eine zurauchen. Das hatte ich schon ewig nich mehr gemacht! Faul wie ich war lehnte ich mich gegen die Eingangstür und entspannte.

~>Aus Bills Sicht<~
Gerade als ich aus dem Bad kam, ich hatte mich inzwischen geduscht und aufgestylt, klingelte das Telefon in meinem Zimmer. Ach Mann! Immer wenn man(n) sich entspannen will, klingelt das verdammte Telefon! Als es nach etwa zehn Sekunden immer noch nich aufgehört hatte, ging ich dran. >Hallo?< fragte ich genervt. >Ja? Hallo?< Ich verdrehte die Augen. >Verdammt! Wer is denn da?< >Ja, hallo? Bist du Bill Kaulitz?< >Wieso denn?< >Also bist du’s?< >Ja! Und wer bist du?< fragte ich genervt. So ne Scheiße geht mir echt auf den Sack! >Ich bin Max, der Freund von Nico, deiner EX- (übertreiben stark betont) Freundin!< >Ach ja? Und was willst du?< >Mal abchecken, wer du bist! Aber ich kenn dich!< >Nich das ich wüsste!< >Dich und deinen komischen Bruder kennt doch jeder! Du bist diese Schwuchtel, die ne Frisur hat, wie Nena und dein Bruder hat Dreads!< sagte er stolz. >Und Nico hat mir grad gebeichtet, dass sie mal mit dir zusammen war, was ihr total peinlich war!< Er lachte. >Das könnte jeder Depp behaupten!< sagte ich genervt. >Aber ich hab den Beweis! Ich hab alles aufgenommen!< Ich hörte, dass er auf einen Knopf drückte. >Ich halts dir ans Telefon, damit du’s hörst!
Er: Wie viele Freunde hattest du eigentlich bis jetz?
Sie: Du bist der dritte (ohne irgendeinen Ausdruck im Ton)
Er: Erzähl mal!
(Irgendwas wurde raus geschnitten)
Sie: Ich hatte einen aus München. Und hier einen.
Er: Und wie hießen die?
Sie: Der aus München hieß Alex.<
Mir fiel wieder dieser Spaßt ein! Echt zum kotzen!
>(wieder war etwas raus geschnitten)
Erlacht) was? Diese Schwuchtel? Echt? Dieser eklige Bill???
Pause (wieder etwas raus geschnitten)
Er: Nich wirklich? Oder?
Sie: Do-doch! (Klang leicht eingeschüchtert)
Siehst du? Es ist ihr peinlich, dass sie mal mit dir zusa…< Ich schlug den Hörer auf die Gabel. Immer und immer wieder, um ja sicher zugehen, dass ich aufgelegt hatte. Und mit so einem is die zusammen? Is ja widerlich! Da is es mit fast richtig peinlich, dass ich mal mit ihr zusammen war! NEIN!!- Stopp Bill! Du liebst sie! Du darfst nicht mal was Gemeines über sie denken! Schließlich is sie was Besseres als du! Beleidige lieber dich selbst! Redete ich mir ein. Irgendwie musste ich sie jetzt sehen, um mich zu beruhigen! Nur wie? Genau- Das Foto! Ich wühlte wie ein Maulwurf in den Haufen aus Feder, doch ich fand weder das Bild, noch den Song! Tom- schoss es mir durch den Kopf. Wer sonst könnte es haben? Ich rannte runter, doch da war er nich. Wahrscheinlich war er draußen eine rauchen. Ich rannte wütend zur Gartentür, doch im Garten war er nich. Vielleicht war er vor der Eingangstür? Also rannte ich zurück und riss mit einem Mal die Tür auf. Plötzlich flog mir Tom entgegen und lag dann vor meinen Füßen. >Mann! Spin- < fing er an, doch ich unterbrach ihr. >Wo ist mein Bild und mein Song?!< Nachdem er nich antwortete, trat ich ihm in die Seite. >Au! Verdammt! Auf dem Esstisch!< Sofort rannte ich zum Esstisch. Tom hatte das Bild richtig schön sichtbar darauf gestellt. So ein Wichser. Schnell nahm ich es runter. Leider war ich zu schwungvoll und es viel mir aus der Hand.
Dong
Kliiirr
Erschrocken sah ich auf den Boden. Überall lagen Scherben. Oh nein- hoffentlich… Nein, dass Bild war Gott sei dank noch heil. Erleichtert hob ich den Rahmen samt Bild auf und legte es auf den Tisch. Dann huschte ich in die Küche, holte Schaufel und Besen, um die Scherben aufzukehren und ging zurück. Inzwischen war auch Tom da und wedelte mit Bild hin und her. >Gib das her!< sagte ich. >Ich wollte es mir nur noch mal anschauen!< sagte Tom ruhig und legte es zurück, dann ging er hoch. Wenig später hörte ich seine Tür zugehen. Was war denn mit dem los? Ich schaute auf das Bild. Nichts war merkwürdig daran! Schnell fegte ich die Scherben weg, räumte alles auf und ging hoch. Auf einmal hatte ich riesige Lust auf Eis. Ich beschloss, Tom zufragen, ob er mit mir zur neuen Eisdiele in Magdeburg fährt. Ich klopfte gegen seine Tür. >Tom?< dann ging ich rein, ohne eine Antwort zu erwarten. Tom saß an seinem Schreibtisch, mit dem Rücken zu mir. >Was is denn?< er drehte sich um. Ich merkte, dass er irgendwas unter ein Heft von sich schob, beachtete das aber nicht weiter. >Hast du Bock, mit mir in die neue Eisdiele zufahren?< >Ja klar!< Er stand auf und ging an mir vorbei. Ich folgte ihm runter.
Kurz bevor ich die Tür schloss, fragte mich Tom, ob ich Geld eingesteckt hatte. Ich schüttelte den Kopf und rannte schnell noch mal hoch, um Geld aus meinem Zimmer zuholen. Dabei lief ich an Toms Zimmer vorbei und mir fiel ein, dass er irgendwas vor mir verheimlichte. Ich überlegte hin und her und ging dann schließlich rein. Was konnte das schon so schlimmes sein? Auf seinem Schreibtisch lag auch noch das Heft. Ich nahm es beiseite. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah! Ich schloss meine Augen und machte sie wieder auf. Nichts hatte sich geändert! Da lag genau das Selbe, wie davor!
Tom, dieser Verräter!...



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