Tokio Hotel, Ich und meine Storys...:

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ID-Card von Luisa Juuuhu ich bin ein Tom Typ!! I love Tom 4-ever!

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5. Kapitel

>Was is denn?< >Na ja…also…ich muss dir was sagen! Ich und Mimi…< Er atmete tief durch. >…Ähm…ich bin jetz mit ihr zusammen!< >w-was?< fragte ich noch mal nach. Das konnte doch nich sein Ernst sein! >Ja, es kam ganz plötzlich! Sie war bei mir zum übernachten, weil ihre Eltern nich da waren und dann…< Er brachte seinen Satz nicht zu Ende. Aber dass, was dann kommen sollte, konnte ich mir denken. >Sag, dass du mich nur verarscht!< forderte ich ihn auf. >Ich wünschte, es wäre so! Aber schau mal: Du wohnst viel zu weit weg und ich weiß nich…aber ich lieb dich halt irgendwie nich mehr!< Ich musste mich anstrengen, mein Handy festzuhalten, so stark zitterte ich. Das konnte doch alles unmöglich war sein! Hatte ich nich gestern Nacht geträumt, dass das passier? >Nico? Ich hoffe du verstehst mich.< Nein, das tat ich nich! >Ja.< log ich und hoffte, dass es ehrlich klang. Ich kämpfte damit, nich zu flennen! Ich liebte ihn doch so und er hatte mich mit meiner besten Freundin betrogen? >Na, da bin ich ja froh. Also, ich muss dann aufhören! Tschau!< >Ok. Bis dann!< Er legte auf. Irgendwie hatte ich es geschafft, mein Handy zuzuschieben, ich zitterte so stark, wie noch nie. Plötzlich hielt ich es nich mehr aus, ich brach zusammen und heulte. >Boah, scheiße! Was is denn?< fragte Gustav besorgt, sprang auf und kniete sich vor mich. Ich brachte kein Wort raus. Mein ganzes Leben war immer nur scheiße. Die zwei Leute, die mir am wichtigsten, hab ich auf einmal verloren. Wie konnte sie mir das nur antun?

~>Aus Toms Sicht<~
Was war denn plötzlich los mit ihr? Hatte nicht ihr Freund angerufen? Gleich nachdem sie aufgelegt hatte, war sie zusammengebrochen! Auf jeden Fall humpelte Bill und ich auch gleich zu ihr, nachdem wir die heiße Lasagne weggestellt hatte. >Was is denn?< fragte Bill Nico. >Wer war denn überhaupt dran?< Georg, der inzwischen auch zur Stelle war, hatte immer noch nichts gepeilt. >Alex!< schluchzte sie. Mich wunderte es, dass sie überhaupt ein Wort raus brachte. Sie zitterte überall und erinnerte mich, an einen Wackelpudding- aber einen sehr schönen!! Ok, vielleicht is dass is nich der richtige Moment, um einen Witz zu machen. Und noch dazu einen sehr blöden. >Und wer is dieser Alex?< wollte Gustav wissen. >Ihr Freund!< antwortete ich für sie. Plötzlich fing sie an, noch mehr zu heulen. >Mensch, Tom!< zischte Bill >Was?< fragte ich ihn, aber er ignorierte mich und wendete sich wieder Nico zu. >Ach komm, was is denn passiert?< Sie schüttelte den Kopf, was wohl heißen sollte, dass sie es ihm nich erzählen wollte. Es konnte doch gar nich soooo schlimm sein! Bill nahm sie in Arm. >Komm, beruhig dich erstmal!< schlug er vor. Die Arme sah richtig fertig aus! Ich würde ihr voll gern helfen, nur wie? Ich wusste ja nich Mal, was los war! Aber sie sah irgendwie ein bisschen hilflos aus. Ich weiß nich, wieso, fand ich halt. Sie wischte sich eine Träne aus den Augen, schniefte und nickte. Bill half ihr auf. Sie blieb einen Moment stehen, atmete tief durch und kämpfte gegen die Tränen, die immer wieder nachkamen. Ich klaube, sie wollte uns nich ihre Gefühle zeigen. Irgendwas ist seltsam. Es muss 1. etwas Schlimmes passiert sein, wenn die zusammengebrochen ist, 2. glaub ich, dass irgendwas in ihrer Vergangen war, das vielleicht weniger toll war und 3. is irgendwas mit ihren Eltern. Andi hat mir auch erzählt, dass sie, immer wenn er sie was über ihre Eltern fragt, abblockt. Aber irgendwann werd ich’s vielleicht wissen.
Nachdem sie sich ein bisschen beruhigt hatte, setzte sie sich auf denn Sessel und tat, als wär nichts gewesen. Wir schauten uns nur fragend an und holten dann die Lasagne und Teller, um zu essen. >Was warn den grad los?< fragte Bill nach einer Zeit, als er sich gerade einen Bissen in Mund schob. Nico zuckte mit den Schultern. >Nix…< >Sah aber anders aus!< >Hm…is doch egal!< >Ne, find ich nich! Ich glaub, es würde dir vielleicht ganz gut tun, wenn du mit uns darüber redest!< >Nö, will ich nich!< Nico stellte sich stur. War wohl nichts zu machen. Plötzlich sprang sie auf. >Sorry, muss gehen! Danke für die Einladung, war lecker!< bedankte sie sich noch, und ehe wir uns noch verabschiedeten konnten, war sie weg!
~>Aus Nicos Sicht<~
Ich war so froh, zu gehen. Bill wurde mir zu aufdringlich! Ich mein, was ging es ihn an, was mit mir los war? Nachdem ich aus dem Proberaum gegangen war, stand ein Junge vor mir, der so ähnlich aussah, wie Alex. Als ich den „Fremden Alex“ sah, kamen mir die Tränen. Ich schnappte mein Rad und fuhr heulend los. Der Junge schaute mir verwundert hinterher. Alex dieser Wichser! Wie konnte er mir das nur antun? Und diese beschissene Schlampe Mimi, ich hasse sie, ich hasse sie beide. Auf einmal verschwamm alles und mir war total schwindelig, deshalb blieb ich stehn und hielt mir den Kopf. Ich wischte mir die Tränen aus den Augen und von den Wangen und atmete tief durch. Auf einmal klingelte mein Handy. Es war Mimi. Ich hatte keine Lust mit ihr zu reden, also drückte ich sie weg. Dumme Schlampe, dachte ich und fuhr weiter. Zu Hause legte ich mich in mein Bett und schlief ein. Ich war so fertig, dass ich mir nicht mal mehr was zu essen machen konnte.
Am nächsten Morgen:…
Dab di du di da
Scheiß Handy!
Dab di du di da
Kann man nich mal mehr in Ruhe ausschlafen?
Dab di du di da
Na gut! Les ich halt die blöde SMS!
Sie war von Mimi, der kleinen Schlampe!

Alex hat gesagt, dass er es dir
schon gesagt hat und dass du
nich sauer warst! Vielen dank!
Ich liebe Alex wirklich und
vielleicht auch mehr als du!
Bitte versteh das! Danke
Küsschen, hdgg…dl
dein Mimimaus

Deine Mimimaus! Ph! Und von wegen, sie liebt ihn mehr als ich! Woher will sie des denn wissen? Und ihr Küsschen kann sie sich sonst wo hin stecken!
Verschlafen fuhr ich mir durchs Haar und beschloss erstmal alle SMS’ von Schlampe und Wixer, und auch ihre Nummer zulöschte, hängte den Abschiedsbrief ab und zerriss ihn, auch wenn meine FREUNDE (die beiden gehören ganz sicher nich mehr dazu!!!!) drauf unterschrieben hatten. Daran dachte ich in dem Moment nich. Tränen tropften auf die Papierschnipsel. Wieso passiert so ein Scheiß immer nur mir? Ich hasse mein Leben! Wieso immer ich? Ich war so deprimiert, dass ich keinen anderen Ausweg mehr wusste. Ich ging zu meinem Regal, zog eine der Kisten raus und machte sie auf. In ihr waren Liebesbriefe von meinem Ex-Freund, Gedichte, die er mir geschrieben hatte, Zigaretten und der Rest meiner Drogen, die ich mir für so Momente wie jetzt aufgehoben hatte. Die Kiste war meine „Schatztruhe“! Niemand, außer mir, durfte wissen, was in ihr war. Ich nahm mir eine der Drogen und schluckte sie. Ich hatte keine Ahnung, was das für ein Zeug war, aber danach ging es mir besser. Die Tür klingelte. Ich überlegte, wer MICH den besuchen wollen könnte und beschloss, dass es nur jemand für Onkelchen oder Tantchen sein konnte. Ich schlurfte die Treppe runter und machte auf. Es waren die Jungs, von denen ich gestern „geflüchtet“ war. >Was?< fragte ich. >Wir hatten keine Ruhe! Wenn du gestern einfach gegangen bist, muss doch was passiert sein!< erklärte Gustav. >Und? Das geht euch gar nichts an! Ich will nichts von euch! Ich hasse Jungs! Immer müssen sie einen nur verletzten. Und wenn sie scheiße gebaut haben, denken sie, dass wir das schon ertragen, wir sind ja nur Mädchen! Und anscheinend bin ich dafür besonders gut geeignet!< >Hä? Was redest du da? Klingt fast so, als wärst du auf Droge!< bemerkte Georg. Sie lachten. Drogen. Ok vielleicht, aber ich hatte mich sehr wohl unter Kontrolle und wusste genau, was ich sagte. Durch ihr lachen wurde ich noch sauerer. >Na und?< schrie ich und knallte ihnen die Tür vor der Nase zu. Sie klingelten immer und immer wieder. Nach cirka einer Minute Sturmklingeln, gab ich auf und machte auf, sagte jedoch kein Wort- genau wie sie. >Wie hast du das gemeint: Na und?< fragte Bill nach einer Zeit. >Wie soll ich das anders gemeint haben?< >Sie hat uns verarscht, obwohl man mit so was keine Witze macht!< sagte Tom zu Bill. >Ach so!< meinte dieser erleichtert. >Wieso sollte ich Witze machen? Ich wär sicher die letzte, die sich über so was lustig machen würde!< flüsterte ich und hoffte, dass sie es nich hörten, wobei ich allerdings falsch gehofft hatte. Georg, Gustav, Bill und Tom schauten mich fassungslos an. >W- was?< hauchte Bill. Ich merkte, wie mir wieder die Tränen in die Augen stiegen. Wieso musste ich immer heulen? Ich glaub, ich hatte wahnsinnige Angst, dass sie mich jetzt nicht mochten, weil, denk ich zumindest, sie waren die Einzigen, denen ich vertrauen wollte und die ich mochte. >Ihr habt mich schon verstanden.< Ich schaute auf meine Füße, da ich ihnen nicht ins Gesicht schauen konnte, aber ich merkte ihre Blicke, die mich wie Blitze durchbohrten. >Wollt ihr nich reinkommen?< schlug ich vor. Sie kamen rein und setzten sich ins Wohnzimmer. Ich holte ein paar Red Bull Dosen und stellte sie auf den Couchtisch. Jeder von ihnen nahm sich eine. Ich setzte mich in den freien Sessel. >Also, wie hast du dass gemeint?< wollte Bill wissen. >Wartet…< Ich sprang auf- langsam, wohl gemerkt-, holte die Kiste, ging wieder runter und stellte sie zwischen die Dosen. Die Jungs beugten sich vor. Ich zog eine der anderen Drogen heraus und gab sie ihnen. In meinem Bauch kribbelte es wie verrückt. Tom legte sie zurück und schaute suchend in die Kiste. Dann zog er einen der Briefe raus und las laut vor
>liebe Nico,
Du bist schöner als tausend Blumen,
als tausend rote Rosen,
als tausend kleine Feilchen,
du selbst bist eine Blume:
Wunderschön!
Und wenn du da bist, wirkt alles viel schöner.

Du bist schöner als tausend Sonnenstrahlen.
als tausend warme Tage,
als tausend schöne Wolken,
du selbst bist die Sonne:
Wunderschön!
Und wenn du lachst, ist es, als ob die Sonne scheint!

Du bist schöner als tausend Weihnachtstage,
als tausend liebevolle Geschenke,
als tausend fröhliche Kinder.
Du selbst bist Weihnachten:
Wunderschön.
Du selbst bist ein Geschenk an uns.

für meinen kleinen Sonneschein,
dein Alex<

Er schaute über das Blatt, genau in meine verheulten Augen. >Mann, is des kindisch! War der vielleicht schwul?< Ich schüttelte den Kopf. Das war das erste Gedicht, das er mir geschrieben hat. Bill stand auf und kniete sich vor mich. >Willst du uns echt nich sagen, was los is?< >Doch!< Ich schluchzte. >Er hat mich mit meiner besten Freundin betrogen!< Die vier wechselten viel sagende Blicke. >So ein Wixer! Wie kann mann nur so was machen? Und deine Freundin is auch nich besser! So ne blöde Bitch!< stellte Tom fest. Ich grinste. Genau dasselbe hatte ich ja auch gedacht. >Mhm.< Stimmte ich zu. Plötzlich klingelte es an der Tür. >Soll ich auf machen? Du bist noch ganz verheult!< schlug Tom vor. Ich nickte. >Danke…< Ich hätte lieber verhindern sollen, dass Tom die Tür öffnete, aber ich wusste zu dem Zeitpunkt nich, wie verhängnisvoll das sein würde- nich nur für mich…

6. Kapitel

~>Aus Toms Sicht<~
Ich schlenderte zur Tür und öffnete sie. Davor standen ein komisch aussehender Typ und ein kleines (von der Größe her) Mädchen. >Wer bist denn du?< fragte mich der Typ. >Tom, und ihr?< Er betrachtete mich von oben bis unten. Irgendwoher kannte ich ihn, nur- woher? >Ich bin Alex und das is Mimi. Wir wollten Nicole besuchen! Aber ich glaub, ich bin hier falsch! Kannst du mir sagen, wo sie wohnt?< Ich wusste, woher ich ihn kannte: von dem Foto auf Nicos Handy, das sie mir gezeigt hatte. >Du bist Alex? Der, der sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat?< >Also, betro-< >Und du bist dann die kleine Bitch, die sie mit ihrem Ex-Freund gefickt hat?< Sie antwortete nich. Ich war auf einmal soo sauer, der Typ war ein Richtiger Macho und von dem Mädchen will ich gar nich erst anfangen!! Plötzlich konnte ich mich nich mehr zurück halten, ich schlug diesen widerlichen Alex mit der Faust mitten in seine hässliche Fresse. Die Bitch schrie auf. Oder eher sie quietschte. Dass hasse ich! >Du kleiner Wixer! Wie kann mann einem Mädchen nur so was antun?<

~>Aus Nicos Sicht<~
Ich hörte Tom schreien. Was war denn los? >Ich schau mal kurz, was da los is!< sagte ich und ging zur Tür. Ich konnte nich glauben, wen und was ich das sah. Da lag Alex mit einer blutigen Nase am Boden, dann stand da Mimi und wimmerte und Tom, der seine Hand zu einer Faust geballt hatte. >Oh Gott! Was hast du gemacht?< schrie ich Tom an. >Wo nach sieht’s denn aus?< >Nico, wer is dieser Typ?< fragte mich Alex verwirrt und stand auf. >Ich bin Tom, hab ich doch schon gesagt! Ich bin Nicos Freund!< WAS??? TOM IS DOCH NICH MEIN FREUND!!!! >Achso? Kaum hab ich mit dir Schluss gemacht, hast du schon den Nächsten?< >Ich-< begann ich, doch Alex unterbrach mich. >Wahrscheinlich wart ihr, schon bevor ich mit dir Schluss gemacht hab, zusammen! Und ich wollte dir noch ne Freude machen und sich besuchen. Ich hab doch nich den ganzen, beschissenen, langen Weg auf mich genommen, nur um zusehen, dass du mich betrogen hast, als wir noch zusammen waren!< schrie Alex. Er war richtig wütend, obwohl dass doch gar nich stimmt! Er hat gar keinen Grund dazu, auf mich sauer zu sein! >So ein Scheiße!< rief ich wütend! >Und du hast gar keinen Grund, so zu schreien! Ich hab gar nichts gemacht und du machst mit meiner EHEMALIGEN besten Freundin rum und die kleine Bitch macht auch noch mit! Ihr beide seid so…so…widerlich!< Ich wollte die Tür zuschlagen, doch Tom hielt sie fest. Er schaute Alex so wütend an, als ob sie die größten Feinde wären, aber er sagte nichts. Ich schaute Tom gleichzeitig verwundert und erschrocken an. Aber er löste seinen Blick nicht von Alex, der mich wiederum wütend anschaute. Und Mimi peilte gar nichts mehr! >Du blöde Schlampe!< fing Alex an. Ich wendete meinen Blick von Tom ab und guckte direkt in Alex’ hasserfüllten Augen. In dem Moment schlug er mich, wie einen Jungen. Mimi winselte. Das Alles passierte so schnell, dass ich es erst gar nich realisierte. Ich hielt mir zitternd die Wange, auf die er mich geschlagen hatte. Tom blickte erst entsetzt zu mir und dann zu Alex, dann schlug er auf ihn ein. Mir schossen wieder Tränen in die Augen. Blöde Heulsuse! -dachte ich und versuchte Tom von Alex wegzuzerren, doch es gelang mir nich. >Tom! Hör auf, bitte!< flehte ich ihn an. Aber er hörte mir nich zu und schlug immer wieder auf Alex ein. >Du blöder Wixer, du bist ein kleiner blöder Porsti, du bist so berstig, dass ich kotzen könnte und so feige, einfach ein Mädchen zu schlagen! Du ekelst mich echt an! Es sollte ver-< >Tom, hör auf! Lass ihn in Ruhe! Bitte, lass ihn!< unterbrach ich ihn. Immer noch versuchte ich, ihn von Alex runter zuziehen. Er schaute mich erst fassungslos, dann wütend an. Plötzlich stand er auf- ganz von alleine. >Und dir liegt auch noch was an dem Typ?!< sagte er kopfschüttelnd und ging. >Tom!< rief ich ihn nach, doch er drehte sich nich um und verschwant hinter einer Kurve. Auf einmal stand Alex auf. >Gott sei dank bist du umgezogen!< Er ging und Mimi rannte ihm hinterher. Ich schaute auch ihnen nach, sackte zusammen und heulte. Was hab ich nur falsch gemacht. >Was is denn passiert?< fragte Bill plötzlich. Er legte seine Krücken zur Seite und kniete sich zu mir. Ich antwortete nich. Er nahm mich in Arme, wie ein kleines Mädchen. >Was is denn hier los?< Georg und Gustav waren hinter uns aufgetaucht. >Is doch egal.< sagte Bill ruhig. >Du, wir müssen gehen. Sehn wir und morgen im Proberaum? Wenn Nico will kann sie mitkommen!< fragte Gustav. >Ok.< meinte Bill. Die beiden gingen. Nein, ich wollte Tom nich sehen. Ich wollte nich in Probraum. Ich wollte auch nich alleine sein, -Nein- Ich wollte hier, in Bills Armen bleiben!
Ich weiß nich, wie lange wir so dasaßen, auf jeden Fall lange. >Hör mal, ich muss jetzt auch gehen, sonst essen die Zuhause noch ohne mich!< Bill grinste. >Nein! Bitte bleib noch! Ich will nich alleine sein!< flehte ich ihn an, wirklich! >Ich würde ja gern, aber ich hab hunger!< Er stand auf. Ich blieb sitzen und sah im zu, wie er mühevoll, auf einen Bein stehend, seine Jacke anzog und dann wieder seine Krücken aufhob. Worauf ich auf stand und in seine wunderschönen braunen Augen schaute. Auf einmal kam mir Bill ganz nah und küsste mich. Ich zuckte zusammen. Dann umarmte er mich ganz feste. >Sehn wir uns morgen?< Ich nickte. Dann gab er mir noch mal einen Kuss hauchte mir ein. >Hab dich lieb!< ins Ohr und ging. Ich blieb regungslos stehen. Was sollte dass denn jetz? Also, nich, dass ich es nich wollte, aber es kam so überraschend. Als ich die Situation gepeilt hatte, machte sich ein Grinsen in meinem Gesicht breit und ich hupfte fröhlich durchs Haus. Mein Hund schaute mir verdutzt hinterher. >Hör mal, Gucci: Bill hat mich geküsst! Bill hat mich gekühüsst!!! Ich könnte die ganze Welt umarmen! Ich freu mich ja so!< rief ich fröhlich durchs Haus. Bei einem Blick auf die Uhr, fiel mir ein, dass Jess und Chris bald kamen (sie hatte mir mal wieder einen Zettel geschrieben, und gesagt, dass sie zur Mittagspause nach Hause kommen) und meine Schatzkiste noch im Wohnzimmer stand. Schnell räumte ich sie wieder nach oben und hüpfte weiter, auch als ich den Schlüssel in der Tür hörte. >Was is denn mit dir los?< fragte mich Jess verwundert. Ich blieb stehen. >Tja! Dass wüsstest du wohl gerne!< >Ach komm! Bitte, bitte sag’s mir!< >Nöhö!< >Manno! Dass Letzte mal hast du so gestrahlt, als du mit Alex zusammen warst!< >Nein! Viel besser!< sagte ich und sprang die Treppe hoch, in mein Zimmer, Jess rannte mir hinterher. Chris blieb verwundert zurück und dachte sich seinen Teil. >Aber wir sind doch Freundinnen!< >Wohl eher Tante und Nichte!< sagte ich. Sie verzog dass ihr Gesicht zu einer Grimasse. >Dann sag ich’s dir eben auch nich!< >Was?< ich war neugierig geworden. >Tja! Dass wüsstest du wohl gerne!< äffte sie mich nach. >Na gut!< gab ich nach und schloss die Tür. >Du zuerst!< sie setzte sich auf mein Bett. Ich setzte mich dazu. >Also: Ich hab da so nen voll süßen Typ kennen gelernt!< Jess grinste breit. Ich fuhr fort. >Ja, wir waren im Proberaum von seiner Band und der und seine drei Kumpels waren heute hier und dann sin’ Alex und Mimi gekommen. Und Tom- dass is sein Zwillingsbruder- hat aufgemacht.. Als wir noch im Proberaum von den Vier waren, hatte er mich angerufen und mir gesagt, dass er mit mir Schluss macht, weil er sich in Mimi verliebt hat und die jetzt zusammen sind. Auf jeden Fall war Tom voll sauer und hat sich mit ihm geprügelt, weil mich Alex geschlagen hatte, weil Tom gesagt hatte, dass er mein Freund is. Er hat gemeint, dass ich ne blöde Schlampe bin und gleich nen Neuen hab, oder dass ich ihn betrogen hatte, als wir noch zusammen waren. Dann hat sich Tom auf ihn geschmissen und ihn verprügelt. Aber ich wollte des nich und hab gesagt, dass er Alex in Ruhe lassen soll. Irgendwann is Tom aufgestanden, war total sauer, weil ich Alex noch verteidige und is gegangen. Dann sind Alex und Mimi auch gegangen und ich bin zusammen gesackt, ich weiß nich wieso. Auf einmal stand dann Bill, dass is der Typ, hinter mir und hat mich gefragt, was los is. Aber ich hab natürlich nur geheult.> Ich verdrehte die Augen. >Dann hat er mich in Arm genommen. Irgendwann sind dann die beiden Anderen auch gegangen und er meinte, er muss gehen, weil er hunger hat und ihm sonst alles weggegessen wird.< Ich holte tief Luft. Ich hatte seid ich die Augen verdreht hatte, keine Luft mehr geholt! >Und weiter?< Jess war voll aufgeregt. >Na, dann hat er mich geküsst! Zwei mal. Aber leider nur so’n Bussi. Aber schon auf den Mund!< Jess’ Augen strahlten. >Dass ich ja wie in ’nem Märchen!< >Und was is mit dir?< >Ach, dass is dagegen gar nichts!< >Ach bitte sag!< bettelte ich. Also: erstens-< >Es sin zwei Sachen?< >Ja…erstens: Ich bin befördert worden.< >Aber du warst doch schon zweiter Chef!< >Ja, jetzt bin ich eben Chefin, weil der Kümmler in Rente gegangen ist!< >Dass is ja cool! Find ich supi! Bekomm ich jetz ne Taschengelderhöhung?< >Vielleicht!< >Und zweitens?< Es konnte meiner Meinung nach nich viel besserer werden! Aber da hat ich mich geirrt!...



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