Tokio Hotel, Ich und meine Storys...:

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ID-Card von Luisa Juuuhu ich bin ein Tom Typ!! I love Tom 4-ever!

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3. Kapitel

Plötzlich spürte ich, wie mich jemand von hinten fest hielt. >Lass sie los!< Es war Bill. Der Junge drehte sich um und stellte sich vor Ihn. Er war ein halben Kopf größer. >Ich hatte sie zuerst! Such dir ne Andere!< fauchte er. Bills Blick verdunkelte dich, er holte aus und schlug den Jungen zu Boden. >Nico, geh besser!< sagte Bill >Ich will nich, dass du da rein gezogen wirst! Ich kenn den Typen, der lässt sich so was nich bieten!< >Aber…< >Bitte! Geh einfach nach Hause!< unterbrach er mich und schubste mich weg. Ich wollte nich gehen! Es wär allein meine Schult, wenn ihm was passieren würde! Der Typ stand auf. Er hatte einen hoch roten Kopf. >Ha…hahaha, du kleiner Möchtegerngangsta traust dich was! Du weißt wohl nich, wer ich bin?< >Rumpelstilzchen< sagte Bill frech. >Bill!< rief ich. Doch es brachte sowieso nichts, der Junge schlug Bill, dieser taumelte rückwärts, stolperte und fiel. Er hielt sich seinen Kopf, nahm seine Hand weg und schaute sie an. Sie war voller Blut. >Scheiße< murmelte Bill. Ich rannte zu ihm und wollte ihm aufhelfen. Aber er stieß mich wieder weg. >Ich hab gesagt, dass du nach Hause gehen sollst!< schrie er mich an. >Geh lieber.< rat mir auch Andi und zog mich zur Tür. Ich drehte mich nich weg von dem Geschehen. Ich heulte immer noch. Noch nie hatte jemand so was für mich gemacht. >Nico? Soll ich dich begleiten?< fragte Andi. Ich schüttelte den Kopf. Ich wollte gar nich gehen. Ich wollte Bill helfen! Aber ich konnte nicht, ich drehte mich wieder willig um. Kaum stand ich draußen, schlug die Tür hinter mir zu. Ich ging über die Straße- ohne Gedanken, ohne Gefühl, wie in Trance – und öffnete die Tür. Mein Onkel und meine Tante waren noch nich da. In Gedankenversunken schlenderte ich die Treppe hoch, legte mich ins Bett und wollte schlafen, aber es ging einfach nich. Mir war so schlecht. Erst wär ich fast missbraucht worden und dann wird jemand wegen mir verprügelt. Das wollte einfach nich in meinen Kopf. Wär ich nich gekommen, wäre nichts passiert, aber ich dumme Kuh… Was soll ich denn machen, wenn ich dem Typ noch mal begegne? Was, wenn er mich dann wieder erkennt und ich weiß nich was mit mir macht! Lauter solche Fragen schossen durch meinen Kopf. Irgendwann schlief ich dann ein.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich noch schlechter. Ich hatte geträumt, dass ich mich selbst umbringe und Alex nicht zu meiner Beerdigung kommt und nich weint, sondern dass er, nachdem er die Nachricht erfahren hatte, zu Mimi gesagt hat >endlich! Jetzt steht uns nichts mehr im Weg!< Dann hat er sich in Arm genommen und sie geküsst. Dann sind sie Händchenhalten immer weiter weg gegangen, bis ich alleine war. Alles um mich war schwarz. Und dann musste ich von Bill träumen. Ich weiß nur nich mehr, was ich geträumt hatte. Alles war so verwirrend. Ich stand auf und machte meinen Rollladen hoch. Draußen war es schön. Die Sonne schien. Ich sah zu Andi rüber. Das Haus war ruhig. Von wegen, bis zum nächsten Tag feiern! Aber wahrscheinlich war ich daran auch schult! Ich zog mich um und ging runter. Heute war Montag und mein Onkel und meine Tante waren schon weg. Das ist meistens so: Morgens früh weg, abends spät zurück. Aber manchmal kamen sie früher, oder auch in der Mittagspause. Dann machten wir uns was Schönes zu essen. Aber das war nur selten so. Ich machte erst meinem Hund und dann mir Frühstück, setzte ich mich an die Theke und aß mein Müsli. Als ich fertig war, spülte ich ab, leinte Gucci an und ging raus. Draußen sah ich Andi. Er sah mich etwas an, als ob er sagen wollte Mensch Mädel, was hast du nur angestellt? >Hi!< sagte ich. >Morgen!< erwiderte er meinen Gruß, sah dann aber weg und ignorierte mich. Ich fand das nur ein bisschen seltsam, weil ich doch eigentlich gar nichts gemacht hatte, oder? Und wenn er das so sah: Ich wollte ja nich gehen, wurde einfach rausgeschmissen! Ich ging weiter. Niemand war auf der Straße. Ab und zu fuhren mal ein paar Autos durch, aber sonst. Auf einmal hielt eines der Autos neben mir. Das Fenster wurde runtergekurbelt. Es war Tom. >Wie geht es Bill?< fragte ich aufgeregt. >Hi, warte ich steig aus und geh mit dir. Wenn’s recht is.< >Ja, schon gut!< sagte ich. Ich bin ganz hibbelig, als Tom ausstieg und das Auto fuhr weg. >Also, was is?< Tom schaute auf seine Füße. Er antwortete nich. >Was is denn jetz?< frage ich noch mal, diesmal etwas nervöser. Es konnte nichts gutes sein, sonst hätte Tom nich so traurig auf den Boden geschaut! >Was is denn jetz? Willst du’s mir nich sagen? Es kann doch nich soo schlimm sein?!< In meinem Kopf mahlte ich mir die die schrecklichsten Dinge aus. Ich wendete dabei meinen Kopf nicht von Tom ab. Er atmete tief ein. >Bill is im Krankenhaus, ich hab ihn grad besucht!< >WAS?!< Ich konnte es nich klauben! >Soll dass dein Ernst sein?< fragte ich noch mal nach. Er schwieg. Wahrscheinlich sollte das ja heißen. Ich kämpfte damit, nich los zuheulen. Ich weiß dass das nich so schlimm klingt, is es aber. Bill ist wegen MIR im Krankenhaus! >Was- was is denn passiert?< fragte ich mit zitternder Stimme. >Das hast du doch mitbekommen. Bill is zwar ein ziemlich guter Raufbold…< Er grinste leicht. >…aber der Typ war einfach zu stark! Er wollte nich, dass jemand ihm half. Er wollte das ganz alleine durchziehen. Und wegen seinem Dockkopf is er jetz im Krankenhaus… Du bist daran echt nich Schuld, wirklich. Das hat er extra ge-> Du willst doch nich-?< >Was denn sonst?< Tom stöhnte. >In Magdeburg. Des is ziemlich weit zu fuß!< >Ich fahr halt mim Rad! Jetz sag!< Wieder willig erklärte er mir den Weg. Ich schnappte mir meinen Hund und rannte los, lies Tom einfach stehen. Zu Hause holte ich so schnell wie möglich mein Fahrrad aus der Garage und fuhr los. So weit fand ich es gar nich! Nach ein paar Mal nach dem Weg fragen, stand ich endlich vor einem riesigen, weißen Kasten, auf dem ganz groß Hospital stand. Ich schloss mein Fahrrad an und ging rein. Die Frau an der Info schaute mich etwas verwundert an, als ich direkt auf sie zusteuerte. >Hallo, auf welchem Zimmer liegt Bill Kaulitz?< fragte ich sie. Ich wollte keine Zeit verlieren. Sie grinste, tippte den Namen in ihren Computer und wendete sich wieder mir zu. >Zimmer 204.< >Danke!< ich ging los. Ich wusste nich so genau, wo ich hin sollte, und bog einfach mal nach rechts ab, weil…weil halt! Irgendwann hatte ich mich verlaufen. Als ob die Situation nich schon schlimm genug wäre…So große Häuser sollte eigentlich ausgeschildert sein, aber die hier hatten’s wohl nich nötig! Irgendwann lief mir ein Arzt über den Weg, wurde auch langsam Zeit. Ich hielt ihn auf und fragte nach dem Weg (das klingt ein bisschen seltsam, ich weiß!) Er erklärte ihn mir und ich machte mich gleich auf. Oioioi…ich wer ja ganz woanders, im falschen Flügel! Wär ich halt am Anfang nich nach rechts gegangen! Kommt davon- ab jetzt geh ich immer zuerst nach links! Na ja ich stand jedenfalls vor der Tür, auf der ganz groß 204 stand. Mein Bauch kribbelte als ich die Tür öffnete. Bill hatte ein Einzelzimmer. Er tat mir richtig leid, als ich ihn da so liegen sah: Sein linkes Auge war Blau, er hatte ne Blatzwunde am Kopf, lauter blaue Flecken und man sah im an, dass er ne richtig fette Schlägerei hinter sich hatte, aber wahrscheinlich sähe ich noch schlimmer aus! Er schlief. Ich schlich rein und setzte mich auf den Stuhl neben seinem Bett. Er war ungeschminkt und sah echt gut aus, bis auf seine blauen Flecken. > Nico?< fragte er. Ich zuckte zusammen. Man konnte raushören, wie schlecht es ihm ging. >Hey, Bill, ja ich bin’s! Ich wollte dich unbedingt besuchen! Wie geht’s dir?< Blöde Frage, eigentlich! Er grinste. >Gut, und dir?< Ich wusste nich genau, wie es mir ging. Einerseits ging’s mir gut, weil ich ihn sehen konnte, aber Andererseits war ich ja auch ein bisschen dran Schult, dass er hier lag! >Bill, es tut mir so Leid, bitte verzeih mir! Ich wollte das nich! Der Typ is plötzlich-< Schoss es aus mir raus. >Is ja gut, du bist nich Schuld. Hat dir das Tom nich gesagt?< Ich überlegte. >Doch, aber…< >Nichts aber! Ich würd dich nie anlügen!< sagte er. Ich merkte, wie ich rot wurde. Bill setzte sich hin. >Nicht dich!< >Wann kannst du hier raus?< fragte ich um vom Thema abzulenken. >Ich weiß nich! Der Typ- Benno heißt er übrigens- hat mir mein Bein irgendwie komisch verdreht. Aber ich denk, dass ich hier morgen, oder spätestens übermorgen raus kann.< >Hm, schön!< Stille. >Ich muss jetz geh’n!< >Ja, ok…Ich schau dann mal bei dir vorbei und mach dir keine Vorwürfe, ja?< Ich nickte und stand auf. >Ok, ich versuch’s! Bis dann!< >Ja, tschau!< Ich ging aus dem Zimmer. Eigentlich wollte ich gar nich geh’n und ich musste auch eigentlich gar nich nach Hause, warum hab ich dann also gesagt, dass ich weg müsste? Ich blöde Kuh! Jetz liegt der arme Bill wieder alleine in seinem Zimmer. Während ich mir wieder Vorwürfe machte, ging ich aus dem Krankenhaus und fuhr nach Hause.

Auf dem Rückweg beschloss ich, dass ich Alex anrufen wollte. Als ich gerade die Nummer eingeben wollte, klingelte es. Ich war in Gedanken schon bei Alex und überlegte gar nich, dass es auch jemand anderes sein konnte. >Hi, Süßer! Schön dass du anrufst! Ich wollte dich auch grad anrufen! Mir geht’s voll scheiße!< laberte ich drauf los. Am anderen Ende hörte ich ein Lachen- und es war nich Alex…

4. Kapitel
>Öh, wenn du meinst, Süße, aber du hast meine Nummer gar nich!< >Wer is denn da?< fragte ich vorsichtig. >Ich bin’s, Tom< >WAAAAAAAAASS?! Ähh…’tschuldigung, ich dachte du wärst jemand anderes!< Ich glaube, ich wurde so rot, dass eine Tomate glatt neidisch werden könnte. >Sischa! Na wie war dein Besuch?< >Ja, schön.< >Mich wundert’s nur, weil die Besucherzeit eigentlich zu Ende war!< >Öhm, ja, keine Ahnung…ich bin halt rein gekommen.< >Ja, ich glaub dir ja. Bills Arzt meinte, dass er ziemlich schnell gesund wird und morgen nach Hause kann. Nur er soll mit Krücken gehen, weil der Typ irgendwie Bills Bein verdreht hat, oder eher er hat Bill zu Boden geschlagen und sich dann auf sein Bein gesetzt! *grins*< >Aaaau…< >Ja, sah auch ziemlich schmerzhaft aus, um ehrlich zu sein!< >Ich kann’s mir vorstellen!< >Stell dir ma vor, was passiert wäre, wenn dir Bill nich geholfen hätte.< Tom lachte leise vor sich hin. Aber darüber war ich mir noch gar nich wirklich im Klaren! Was wäre dann passier? Das kann man sich doch eigentlich denken. Aber das tu ich lieber nich! >Sag mal, wusstest du eigentlich, dass Bill und ich in einer Band spielen?< fragte mich Tom. Ich war total überrascht. >Bill und du…in einer Band?< Ich muss grinsen. >Ja, genau! Denkst du, ich hab mir des ausgedacht?< Mal überlegen…>keine Ahnung.< >Is auch so!< >Aha, und wie heißt eure…Band?< >Tja, so genau wissen wir das auch nich! Früher haben wir uns „devilish“ genannt und jetzt suchen wir nen neuen Namen.< >Schön. Und das seit nur ihr Beide?< >Nein! Da sind noch zwei andere, Georg und Gustav.< Die armen Kinder! Mit den Namen sind die ja gestraft fürs Leben! Des is fast so schlimm wie Gisela, oder Uschi, oder Kunhilde! Pfui! >Und was spielt ihr so?< >Also Gustav, der is schon 17, spielt die Schlagzeug, Georg, der is 18, spielt Bass, ich spiel Gitarre, und dass wirklich nich schlecht-< >Angeber!< >Ja ja, und Bill singt!< >Verarsch mich nich!< >Tu ich nich! Bill kann derbst gut singen!< >Kann ich mir gar nich vorstellen!< Bei der Vorstellung konnte ich mir ein Kichern echt nich verkneifen! >lach nich!< >Doch, tu ich aber!< >Blöde Kuh!< >Bin ich nich!< >Doch!...Kannst du auch ein Instrument spielen?< >Jop!< >Und was?< >Gitarre, Keyboard und Geige…< >So viel?< >Ja, meine Tante is ziemlich musikalisch und hat’s mir beigebracht!< >Schön, vielleicht kannst ja mal bei nem Song mitspielen! Wär sicha cool!< >Ja, kann sein…< >Warte mal, meine Mum ruft grad…< >ok.< Ich hörte, wie Tom sich mit einer Frau unterhielt, aber ich verstand nur Gesprächsbruchteile. Irgendwas mit >…Arzt… angerufen…Bill…Krankenhaus…!< >Morgen? Ja, klar! Wann?< fragte Tom. Dass, was seine Mum sagte, konnt ich nich verstehen. >Ok!...Äh, Nico?< >Anwesend!< Tom kicherte >Schön, meine Mum hat gesagt, dass Bills Arzt angerufen hat und gesagt hat, dass Bill morgen nach Hause kann.< >Cool!< >Ja, willst du morgen vielleicht zu uns kommen? Er würde sich sicha freuen!< >Ja, total gerne! Wann denn?< Tom überlegte. >Also…wir holen ihn um drei ab. Dann kannst du so um vier zu uns kommen. Vielleicht kannst du ja auch mit zu Abend essen!< >Ich muss mal meine Tante fragen…Die is halt grad net da. Ich kann dich ja morgen noch mal anrufen, wenn du mir deine Nummer gibst…< >Klar! Die aus meinem Zimmer is xxx. Und machst dir was, wenn Georg und Gustav auch da sind? Wir wollten nämlich in unserem Übungsraum zusammen kochen, oder eher Gustav.< Ich wusste nich so genau, was ich davon halten sollte! Ich mein, immer wenn ich jemand neuen kennen lern, passierte was. >Ich weiß nich, ich kenn die ja nich!< >Ach komm! Die sind sau nett! Nur unser Proberaum is ein bisschen…na ja…unordentlich is wohl untertrieben!< >Ah ja?< >Wirklich! Und ich hab vorhin schon mit Georg und Gustav telefoniert und Bill war auch einverstanden! Ach komm schon, bittäääääääää!< >Na schön!< sagte ich widerwillig. >Ja? Ich hol dich dann um vier ab, ok? Und du musst uns was vorspielen!< > Muss des sein?< >Ja! Aber ich muss jetzt essen! Bis morgen, Hab dich lieb!< >Ich dich auch, tschau!< Ich legte auf. Ich hoffte nur, dass diese zwei auch so nett sind, wie Tom sagt. Und warum muss ich was vorspielen? Ich hab doch schon ewig nich mehr geübt, was ich jetzt vielleicht mal machen sollte. Also holte ich mir meine E-Gitarre und übte. Meiner Meinung nach spielte ich nich so doll, aber was soll’s. Als ich fertig war, stellte ich meine Gitarre wieder in mein Zimmer und überlegte, was ich machen könnte. Da fiel mir ein, dass ich ja noch Alex anrufen wollte! Dass machte ich auch gleich, aber leider hatte er sein Handy nich an und bei ihm zu Hause ging Niemand dran. Wo konnte er denn sein? Vielleicht war sein Akku leer und er war, wie immer bei der Pipe. Ich wollte es noch mal am Abend versuchen. Ups, es war ja schon Abend…na dann halt am Morgen- überlegte ich und setzte mich vor die Klotze und schaute noch irgendwelche komischen Filme, bis mein Onkel und meine Tante kamen und mich ins Bett schickten!
Am nächsten Tag wachte ich um erst um 12 auf. Und wie immer war ich alleine, bis auf Gucci, die sich total freute, als ich runter kam. Sie sprang um mich herum und an mir hoch. Ich streichelte sie und ging in die Küche, gab ihr Futter und fand einen Zettel auf der Theke:
Guten Morgen meine Süße!
Ich war schon mir Gucci spaziere!
bitte gib ihr noch Futter
hdl Jess
Ich schmiss den Zettel weg und machte mir eine Honigsemmel-lecker. Als ich fertig war, hörte ich, dass der Postbote kam. Ich ging zur Tür und holte die Briefen und die Hallo rein. Dann schaute ich, ob auch was für mich dabei war. War’s nich! Hätte ja sein können, dass einer meiner Freunde mir schreibt. Aber vielleicht hatten sie mich ja schon vergessen…? Ich hoffe nich! Schließlich waren wir ja ne Clique und ich hatte sie auch nich vergessen. Oder sagen wir so- ich wollte sie nich vergessen! Was währ ich denn ohne sie? Wahrscheinlich wär ich verrückt geworden…Aber Gott sei Dank war es ja nich so! Na ja, nachdem ich enttäuscht die Post weggelegt hab, ging ich duschen. Danach roch es total gut nach meinem Duschgel- Himbeere! Auf jeden Fall zog ich mich dann an und beschloss, ein bisschen Computer zuspielen. Und dann verging die Zeit wie im Flug und schon war es kurz vor vier. Tom wollte mich doch um vier abholen. Also machte ich den Computer aus und schon klingelte es an der Tür. Ich rannte runter. >Hey, Nico! Bist du fertig?< >Hi Tom. Jo! Wo is denn Bill?< >Der is schon dort! Unsere Mum hatte ihn hingefahren , wegen seinem Bein!< >Und wie geht’s ihm…und dir?< >Ja, gut! Und mir geht’s auch gut! Hast du denn fleißig geübt?< Er zwinkerte mir zu >fleißig kann man des net nennen! Aber was soll's.< >Joa, du kannst dann auch meine Gitarre nehmen.< >Danke, gehen wir?< Er nickte und ich schloss die Tür hinter mir. >Sag mal, hast du eigentlich nen Freund?< fragte mich Tom nach einer Zeit. >Ja, schon, aber der wohnt ihn München.< >Erzähl mal was von ihm!< Ich atmete tief durch. >Also: Er heißt Alex, is 16 Jahre alt. Er is etwa so groß wie du und ein ziemlicher Fußballfan...Dann hat er hell blaue, leuchtende Knopfaugen, braune Haare…warte, ich hab ein Foto von ihm auf meinem Handy!< Ich kramte es raus und zeigte Tom das Bild von Alex und mir. Ich saß auf seinem Schoß und er gibt mir ein Küsschen auf die Backe. Ich hatte es auch schon als mein Hintergrundbild. Tom schaute es sich ganz genau an. Dann gab er mir mein Handy zurück. >Schön. Der sieht echt…gut aus.< Alex sieht nich nur gut aus, er sieht umwerfend aus- oder noch besser! >Ja, nich? Und dass sind meine besten Freundinnen Kim und Mimi.< >Die sind ja süß!< >Ja, dass sind sie.< Ich steckte mein Handy wieder weg. >Und wie schaut’s bei dir aus, also mit na Freundin?< >Nö, gar nichts! Is schon länger vorbei! Sie dachte, ich hätte ne Andere, hatte ich aber nich! Die war ein bisschen…< Er wedelte mir seiner Hand vor seinem Gesicht rum, wie ein Scheibenwischer. Ich grinste. >Schau mal, das Industrieteil da hinten is es! Da is ein geheimer Raum drin.< Bei dem Wort geheim machte er eine komische Geste, wie ein Gespenst. >geheim< äffte ich ihn nach und machte die gleichen Bewegungen wie er. Er lächelte verlegen und ging dann in einen Hintereingang von einem großen Gebäude- das Industrieteil- wie er gesagt hatte. Dann schloss er eine Eisentür auf, die wie eine Gefängnistür aussah. Von innen hörte ich schon Stimmen: Die eine gehörte Bill, und die anderen dann wahrscheinlich Gregor und Guru- oder wie sie hießen. Ich war ein klein wenig aufgeregt! Was, wenn des auch so komische Heinis sind. Und außerdem war ich noch nie allein unter vier Jungs, dazu noch welche, die ich eigentlich nich kannte! Bill und Tom hatte ich „privat“ jetzt ja auch noch nich getroffen! >Hallihallo!< sagte Tom und ging rein und ich, nach kurzem zögern, auch. Ich wusste nich so genau, wo ich hinschauen sollte: Zu Bill, den zwei anderen, oder dem ganzen Müll auf dem Boden… Zum Glück machte Bill den Anfang. >Hey, setz dich doch!< Er deutete auf den Platz neben ihm. Ich setzte mich hin. >Hi, ich bin Gustav!< Der kleiner von den beiden „Unbekannten“ strecke mir seine Hand entgegen. Er hatte kurze, blonde Locken und war ein bisschen pummlig, was ich persönlich irgendwie niedlich fand. >Nicole, oder einfach nur Nico.< Ich schüttelte seine Hand, die um einiges größer war, als meine. >Du hast ganzschön kleine Hände! Also, im Gegensatz zu den Mädels, die ich kenn!< Er lachte. Ich fand das nich lustig: kleine Hände? Bin ich denn ein Baby? Pff! >Servus, ich bin Georg!< Ups, ich dachte Gregor…..! Na ja, hat ja Keiner mitbekommen. Er hatte kinnlanges, braunes, lockiges Haar. >Nico!< wiederholte ich und schüttelte auch seine Hand. Auch er grinste. >Hast Recht, Gustav!< Bill und Tom lachten, als sie mein Gesicht sahen. >Was is?< fragte ich, und versuchte, nich auch loszulachen. Tom schüttelte nur den Kopf, als ob er nichts sagen konnte, vor lachen. >Ihr habt sau die dumme Lache!< Sofort hörten sie auf und schauten mich starr an. >Dumme Lache?< fragte Bill etwas verzweifelt. Ich hielt es nich mehr aus, sie sahen einfach zu komisch aus, ich brustete los und auch Georg (! Ja, richtig!) und Gustav lachten mit mir. Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, schlug Bill vor, dass wir jetzt anfangen zu kochen, weil er hunger hatte- und Tom auch. >War ja klar!< Sagte Georg. >Wieso?< fragte ich. Gustav wendete sich mir zu. >Die essen durchgehend! Sieht man ihnen gar nich an, oder?< Ich schüttelte den Kopf. >Hätte ich nich gedacht!< gab ich zu. Irgendwie bahnte ich mir einen Weg durch den ganzen Müll am Boden. >Is ja voll eklig! Räumt doch mal den Müll auf!< >Keine Lust!< meinte Bill. >Aha…und was kochen wir heute schönes?< >Lasagne!< >Ihr könnt Lasagne machen?< >Nein, aber die Mikrowelle!< gab Tom zurück. >Na schön!< Er packte die Fertiglasagne aus und steckte sie in die Mikrowelle. >Es dauert nur ein bisschen! Auf der Packung stand ne Viertelstunde!< >Oh…egal, dann müsst ihr halt noch warten.< sagte Georg und machte sich auf der Couch breit. Ich setzte mich auf den Sessel gegenüber von der Sofa. >Wie alt seid ihr eigentlich?< fragte ich Georg und Gustav. >Ich bin 17.< sagte Gusti >Und ich 18, der älteste von uns!< >Ja, genau, der Opa!< rief Bill von hinten und kicherte. >Das sagt der Richtige, Nesthäkchen!< Georg klang voll gechillt, schon die ganze Zeit, fand ich. >Wieso?< Ich verstand nich ganz, was er mit Nesthäkchen meinte. >Ich bin der jüngste!< erklärte Bill mir und setzte sich zu uns. Tom machte es ihm nach. >Aha, schön! Aber im Moment bin ich wohl die jüngste, mit meinen 15…< >Ja, schau Georg!< >Beruhig dich, Billy!< >Ich bin kein Mädchen!!!> schrie Bill. >Hey, nichts gegen Mädchen!< warnte ich ihn. >Sorry.< flüsterte er und wendete sich dann wieder Georg zu. >Kiffer!< >Nichts gegen Kiffer!< meinte Tom. >Wieso? Kifft ihr, oder was?< >Ja, Georg und ich und Billy manchmal. Gustav gar nich!< >Ich heiß nich Billy…ich bin kein Mädchen! Und Tom is ein Rastaman! < murmelte Bill vor sich hin. *DING* machte es. >Oh, die Lasagne is fertig! Ich hol sie!< „Rastaman“ stand auf. >Fuck, is des heiß! Billy, hilf mir mal!< >Ich fühl mich nich angesprochen!< >Biiiill, bitte!< Bill stand auf und half Tom, als plötzlich mein Handy klingelte- Es war Alex. >Jippi! Es is Alex!< freute ich mich. >Wer’s ’n des?< fragte Gustav, aber ich konnte nich mehr antworten und Tom und Bill waren beschäftigt. >Hey, Süßer!< begrüßte ich ihn. Aber am anderen Ende hörte ich nur ein Rauschen. >Alex?< fragte ich. Aber ich hörte nur wieder das komische Rauschen. >Warte mal, die Verbindung is schlecht!< Ich stand auf und stolperte zum Fenster. >Alex?< >Hey!< antwortete er mir< >Wie geht’s?< >Na ja…< Er klang irgendwie komisch >Was is denn? Is was passiert?< fragte ich besorgt. Alex zögerte. >Nico…ich muss die was sagen!<…



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